Elektronische Steuererklärung – Belege aufbewahren

Wer seine Steuererklärung auf elektronischem Wege (Elster) anfertigt, sollte die Papierbelege für den Fall einer Nachprüfung durch das Finanzamt aufbewahren. Harald Hafer, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) in Berlin, empfielt, die Aufbewahrungsfrist von mindestens fünf Jahren einzuhalten.

Das entspricht dem Zeitrahmen, in dem Steuerpflichtige für versehentlich falsche Angaben in der Steuererklärung belangt werden können.

Besteht der Verdacht einer vorsätzlichen Steuerhinterziehung, kann dieser allerdings sogar noch nach zehn Jahren geahndet werden. Ergeht ein Bescheid vom Finanzamt mit dem Vermerk „unter Vorbehalt der Nachprüfung“ ist es jederzeit möglich, dass das Finanzamt Belege anfordert, so Harald Hafer.

Ergeht dagegen der Steuerbescheid ohne Vorbehaltsvermerk und fordert das Finanzamt nicht innerhalb eines Monats Nachweise an, ist der Bescheid „bestandskräftig“. Dann können – laut Harald Hafer – auch keine Fehler seitens der Finanzämter mehr korrigiert werden. Hierbei ist es auch unrelevant, ob die Steuererklärung auf herkömmliche Weise oder auf elektronischem Wege erstellt worden ist.

Quelle: szon.de

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