Altersrente wegen Arbeitslosigkeit nur bei regelmäßiger Meldung

Vor 1952 geborene Langzeitarbeitslose können bereits mit 60 Jahren eine Altersrente wegen Arbeitslosigkeit erhalten. Dies setzt jedoch voraus, dass eine Meldung der Arbeitslosigkeit vor der Rentenantragsstellung gegeben war.

Gleiches gilt auch, wenn der Arbeitslose keine Anspruch auf Arbeitslosengeld hat oder auf diesen verzichtete. So entschied das Landessozialgericht in Darmstadt in seinem Urteil vom 22. Mai 2007 (AZ: L 2 R 336/05).

Hier hatte ein 62 Jahre alter Kläger drei Jahre Arbeitslosengeld erhalten, bis er von seinen letzten Arbeitgeber Pensionszahlung erhielt. Über diesen Sachverhalt informierte er die Arbeitsagentur und verzichtete nachfolgend auf die Zahlung von Arbeitslosenhilfe. Nach seinem 60. Geburtstag beantragte der Mann bei der Rentenversicherung wegen Arbeitslosigkeit eine Altersrente. Diese lehnte den Antrag jedoch mit der Begründung ab, da der Kläger im letzten Jahr vor der Antragstellung nicht arbeitslos gemeldet war.

Das Gericht entschied für die Rentenversicherung. Es befand, dass sich der Kläger auch nach dem Ende des Leistungsbezugs von Arbeitslosengeld regelmäßig bei der Arbeitsagentur hätte melden bzw. überzeugende Nachweise seiner ernsthaften und regelmäßigen Bemühungen um einen Arbeitsplatz hätte erbringen müssen. Da dies nicht erfolgt sei, habe der Kläger auch keinen Anspruch auf eine Rente wegen Arbeitslosigkeit.

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2 Responses to Altersrente wegen Arbeitslosigkeit nur bei regelmäßiger Meldung

  1. Hans-Joachim Endres sagt:

    Ich werde im November 2010 sechzig Jahre alt Ich bin seit 2004 im Vorruhestand der DB AG aufgrund eines Aufhebungsvertrages mit monatlich zu zahlender Abfindung. Voraussetzung dafür war, daß ich mich bei der Arbeitsagentur als arbeitslos melde, was ich getan habe.
    Allerdings bekomme ich von der Arbeitsagentur keine finanziellen Leistungen, was auch korrekt ist. Bei Erreichen der gesetzlich festgesetzten Altesgrenze von 60 Jahren habe ich Anspruch auf Rente wegen Arbeitslosigkeit. Ich war zwischenzeitlich nebenberuflich tätig im Rahmen eines 400-€-Minijobs. Meine Arbeitslosmeldung hatte jedoch weiterhin Bestand. Während dieser Zeit erkrankte ich für 43 Tage (zusammenhängend). Nun habe ich bei der DRV-Knappschaft-Bahn-See meinen Antrag auf Rente zum 01. 12.2010 gestellt. Alle meine Unterkagen waren komplett und okay. Dennoch wird mir wohl der Antrag nicht genehmigt werden. Das Arbeitsamt hat mich nämlich nach Ablauf von sechs Woche Krankheit abgemeldet. Darüber hätte man mich per Email informiert, ich habe jedoch während der gesamten Zeit des Kontaktes zur Arbeitsagentur nicht eine einzige Email bekommen. Auch hatte ich keinen Anspruch auf Krankengeld. nun stehe ich ab dem 01.12.2010 ohne Einkommen da, obwohl ich 40 Jahre berufstätig und 45 Jahre bei der RV gemeldet war. Ist das Verhalten der Arbeitsagentur korrekt? Es kann doch (allein aus sozialen Gesichtspunkten) nicht angehen, daß man so verfährt und ist das überhaupt gesetzlich so verordnet. Ich habe beim Studieren des Sozialgesetzbuches keinerlei entsprechende Hinweis gefunden. Können sie helfen?
    Dabnke und liebe Grüße
    Hans-Joachim Endres
    hajoendres@gmx.de

  2. Bernd sagt:

    Ich werde Ende Januar 2011 arbeitslos mit genau 60 Jahren weil mein Arbeitsvertrag ausläuft.
    Außerdem habe ich noch auf Grund Besitzstand die Möglichkeit mit 60Jahren in Rente zu gehen da ich 2004 in einer Weiterbildung war.
    Das möchte ich etwas hinauszögern da die Rente etwas verbessert.
    Meine Frage gibt es die Möglichkeit meinen Anspruch von 24 Monaten Arbeitslosengeld zu beziehen und ohne Vermittlungsanspruch anschließend in Rente zu gehen?

    Besten Dank im Voraus

    Bernd

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