Steuererklärung – mit Sonderausgaben zusätzlich Steuern sparen

Unter bestimmten Voraussetzungen können private Aufwendungen als Sonderausgaben steuerlich gemäß den gesetzlichen Regelungen geltend gemacht werden. Zum Bereich Sonderausgaben gehören u. a. Altersvorsorgeaufwendungen (z. B. Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung) und andere Vorsorgeaufwendungen (Krankenkassenbeiträge).

Weiterhin gehören in den Bereich Sonderausgaben Unterhaltsleistungen an den dauernd getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten. Hat der Ehepartner seine Zustimmung erklärt (Anlage U der Einkommenssteuererklärung) können diese Unterhaltsleistungen bis zu einer Höhe von 13.805,- EUR abgesetzt werden. Werden Unterhaltskosten als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht, sind diese lediglich bis zu einem Höchstbetrag von 7.680,- EUR jährlich absetzbar.

Seit 01. Januar 2004 können Ausbildungskosten bis maximal 4.000,- EUR geltend gemacht werden. Dies gilt auch, wenn sich die Ausbildung nicht über das gesamte Jahr erstreckt. Da Sonderausgaben nicht wie Werbekosten über mehrere Jahre verteilt werden können, kommen diese Personen meist nicht in den Genuss von Steuererstattungen. Jene, die während der Ausbildung keine Einkünfte erzielen, erzielen auch keine Steuervorteile, weil die Sonderausgaben das Einkommen nicht mindern können.

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Gezahlte Kirchensteuer gehört auch zu den steuerlich absetzbaren Sonderausgaben, wobei die tatsächlichen Zahlungen im Jahr in voller Höhe angesetzt werden können. Erhält man Kirchensteuererstattungen (unabhängig, für welches Jahr die Erstattung erfolgt), werden diese mit den Kirchensteuerzahlungen verrechnet. Bei der Einkommenssteuererklärung sollte daher nicht versäumt werden, sowohl die gezahlten, als auch die erhaltenen Kirchensteuern mit anzugeben.

Zuwendungen wie Spenden sind ebenfalls als Sonderausgaben steuerlich absetzbar. Erforderlich ist dafür, dass entweder kirchliche, religiöse und gemeinnützige Zwecke gefördert (absetzbar 5 % der gesamten jährlichen Einkünfte des Steuerpflichtigen) oder mildtätige, wissenschaftliche und kulturelle Zwecke (absetzbar 10 % der gesamten jährlichen Einkünfte) unterstützt werden. Gemäß der „Großspendenregelung“ können Spenden bis zu einem Betrag von 20.450,- Euro abgesetzt werden. Hierbei ist es möglich, die Veranlagung auf 5 Jahre zu verteilen. In jedem Fall sind Spenden durch Vorlage einer Spendenbescheinigung nachzuweisen.

Bei Zuwendungen an politische Parteien können bis zu einem Betrag von 1.650,- EUR (Ledige) bzw. 3.300,- EUR (Verheiratete) als Sonderausgaben berücksichtigt werden, wenn eine Steuerermäßigung nach § 34 g EstG nicht gewährt werden kann.

Können keine Sonderausgaben geltend gemacht werden, erkennt das Finanzamt bei Alleinstehenden einen Pauschalbetrag von 36,- EUR an, bei Verheirateten 72,- EUR.

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One Response to Steuererklärung – mit Sonderausgaben zusätzlich Steuern sparen

  1. Alexander sagt:

    Hallo, bin gerade dabei meine erste eigene Steuererklärung zu machen. Gibt es denn ein vereinfachtes Gesamtwerk in dem man die Sonderausgaben einsehen kann oder muss man sich da mit dem ganzen Steuerrecht auskennen?

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