Bundesverfassungsgericht – Besteuerung von Erbschaften verfassungswidrig

Da verschiedene Vermögensarten, wie Bargeld, Betriebsvermögen, Immobilien oder land- und forstwirtschaftliches Vermögen ungleich bewertet werden, hat das Bundesverfassungsgericht die derzeitige Besteuerung von Erbschaften für verfassungswidrig bewertet.

Es hat den Gesetzgeber aufgefordert, dass die Finanzämter geerbtes Vermögen so ansetzen, dass es in etwa seinem Verkehrswert entspricht. Das bedeutet, dass der Erbe von einem Einfamilienhaus genauso viel Steuern zahlen muss wie jemand, der Aktien im gleichen Wert erbt.

Bislang war es so, dass Immobilien mit ca. 50 bis 80 Prozent des Verkehrswertes gezählt wurden. Für Aktien oder anderes Kapitalvermögen wurde hingegen der volle Börsenwert angesetzt, bei Betriebsvermögen waren es hingegen nur etwa ca. 30 Prozent.

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Wenn die jetzigen Freibeträge gleich bleiben, kann ein Kind eine Immobilie nur noch bis zu einem Verkehrswert von 205.000,- EUR steuerfrei vom Vater oder Mutter erben. Erben Verwandte, schneiden sie ungünstiger als bisher ab. Lebensgefährten haben beispielweise einen Freibetrag von 5.200,- EUR und zahlen darüber hinausgehend einen hohen Steuersatz. Für eine Immobilie mit einem Verkehrswert von z. B. 250.000,- EUR (bei angesetzten 60 Prozent vom Finanzamt) werden 33.304,- EUR Erbschaftssteuer fällig. Werden also die Freibeträge nicht mit erhöht, zahlen Lebensgefährten bei so einer Immobilie 23.000,- EUR mehr Erbschaftssteuer als bislang.

Es bleibt abzuwarten, inwieweit das Bundesfinanzministerium die Forderung des Bundesverfassungsgerichtes umsetzen wird. Niemand sollte also vorschnell seine Immoblie aus der Hand geben.[tags]steuern[/tags]

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One Response to Bundesverfassungsgericht – Besteuerung von Erbschaften verfassungswidrig

  1. Ilka sagt:

    Hoffe nur das sich da so langsam mal was in die richtige Richtung tut. Ein schönes einfaches Steuerrecht für jeden zu verstehen. Wie wären wir glücklich. Dazu gehört natürlich auch unser ultra komplexes Erbrecht.

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