Autokauf in Europa – Steuerregeln die zu beachten sind

Innerhalb der letzten Jahre erreichten die auf Autokäufe gewährten Rabatte ein besonders hohes Niveau. Allerdings lohnt sich ungeachtet dieser Tatsache der Autokauf im EU-Ausland immer noch, denn dort erhält man nach wie vor deutsche wie auch ausländische Fabrikate zu einem niedrigeren Preis. Es gilt aber in diesem Zusammenhang auf einige Steuerregeln zu achten.

Erwirbt ein Käufer im EG-Ausland einen Wagen, fallen in Deutschland 19 Prozent Umsatzsteuer auf den Kaufpreis an. Es handelt sich dabei um einen innergemeinschaftlichen Erwerb, wobei Privatpersonen den Kauf des Autos den deutschen Finanzbehörden melden und die Umsatzsteuer überweisen müssen. Nicht von Bedeutung ist dabei, ob das Auto im Ausland selbst abgeholt oder aber geliefert wurde. So unterliegen auch im EG-Ausland erworbene deutsche Fabrikate, sogenannte Reimporte, im Rahmen der Fahrzeugeinzelbesteuerung den Bestimmungen zur Umsatzsteuerpflicht. Verschiedene Kriterien sind zu beachten, die ein Fahrzeug als neu einstufen. So darf es nicht mehr als 6000 Kilometer zurückgelegt haben oder die erste Inbetriebnahme nicht mehr als sechs Monate zurück liegen.

Wird im EG-Ausland von einer Privatperson ein wie oben beschriebenes neues Auto gekauft, muss also beim zuständigen Finanzamt eine Umsatzsteuererklärung abgegeben werden. Anhand des ausgefüllten Vordruck USt 1B sowie der Anlage USt 1 B muss die Höhe der Umsatzsteuer selbst ausgerechnet werden. Zugrunde liegt dabei der Kaufpreis inklusive eventueller Sonderausstattung. Auf diesen Betrag werden 19 Prozent Umsatzsteuer hinzugerechnet. Über den Kaufpreis des Wagens muss eine entsprechende Rechnung ausgestellt worden sein, die den Finanzbehörden vorzulegen ist. Ist der Kaufpreis in einer anderen Währung als dem Euro ausgewiesen, ist eine Umrechnung erforderlich. Als Kurs wird dabei der Tageskurs des Kauftages zugrunde gelegt. Hierfür ist die Bestätigung einer Bank oder ein Kurszettel nötig.

Die entsprechende Umsatzsteuererklärung für den innergemeinschaftlichen Erwerb eines Fahrzeugs muss bis zum zehnten Tag nach dem Kauf dem zuständigen Finanzamt zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig ist an diesem Tag die Umsatzsteuer fällig. Bei nicht fristgerechter Erklärung, legt das Finanzamt unter Umständen einen Verspätungszuschlag fest, falls eine Steuerhinterziehung in diesem Zusammenhang nachgewiesen wird, droht ein entsprechendes Verfahren. Bei verspäteter Umsatzsteueranmeldung kann das Finanzamt außerdem für jeden angefangenen verspäteten Monat einen Säumniszuschlag in Höhe von 0,5 Prozent des ausstehenden Betrages verlangen.

Da die Zulassung oder Registrierung von Fahrzeugen, die im EG-Ausland gekauft wurden, von den jeweiligen Behörden an die zuständigen Finanzämter gemeldet werden müssen, sind diese stets über entsprechende Käufe informiert.

Mitgliedstaaten EG: Belgien,Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich,Griechenland,Großbritannien,Irland,Italien,Lettland,Litauen,Luxemburg, Malta,Holland,Österreich,Polen,Portugal,Rumänien,Schweden,Slowakische Republik, Slowenien,Spanien,Tschechische Republik,Ungarn und Zypern

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3 Responses to Autokauf in Europa – Steuerregeln die zu beachten sind

  1. Andreas Acker sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    da wir in absehbarer Zeit uns ein anderes Auto zulegen wollen, schauen wir uns auch Fahrzeuge an, die im Ausland sich befinden.
    Auf der einen Seite werden Fahrzeuge angeboten, die sehr günstig sind und auch sehr wenig gelaufen haben. Doch die andere Seite ist, das man auch vorsichtig bei diesen Sachen sein soll. An was muss man alles denken. Muss das Auto versteuert werden und was kommt noch auf einen dazu?
    Können Sie uns weiterhelfen und ist das überhaupt Gut wenn man ein Auto aus dem Ausland tut.

    Mit freundlichen Grüßen

    Andreas Acker

  2. Zum glück habe ich hier diese spitzen Erklärung zu den Steuerregeln gefunden. Herzlichen dank

  3. Frank Brüning sagt:

    Hallo

    Das mit dem Kauf im Ausland, wohnen hier am Dreiländereck auf Deutscher Seite ist nicht un-interessant wenn es sich für einen pers. rechnet.

    Jedoch, wird dann zunächst beim Kauf im Ausland z.B. Belgien die dort gültige MwSt. vom Kaufpreis abgezogen und dann die bei uns im Deutschen Inland gültige MwSt. dem Deutschen Finanzamt überwiesen?

    Bedeutet dies dann, dass man evtl. einen kleinen Steuervorteil hierdurch hat, wenn die MwSt. im ausländischen Kaufland höher ist als bei uns in Deutschland?

    Zoll wird ja vermutlich innerhalb der EU nicht berechnet.

    MfG

    frank

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