Mini-GmbH als Alternative zur Englischen Limited

Eine GmbH zu gründen, war bisher unumgänglich mit vielen Formalitäten und Auflagen verbunden. Existenzgründer entschieden sich daher immer häufiger für die Rechtsform der englischen Limited.

Um hierzu eine Alternative bieten zu können ist geplant, durch die Einführung einer sogenannten Mini-GmbH die Gründungsformalitäten und Voraussetzungen maßgeblich zu erleichtern. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde bereits im Mai 2007 im Kabinett beschlossen. Die umfangreiche Reform des GmbH-Rechts soll ab Januar 2008 in Kraft treten, die Mini-GmbH nach § 5a GmbHG bereits früher. Gemäß dem Gesetzesentwurf ist vorgesehen, dass Existenzgründer in Deutschland, die über kein oder nur geringes Kapital verfügen, mit einem Euro Stammkapital eine Mini-GmbH gründen zu können. Sämtliche Formalitäten, die bei herkömmlichen Gründungen notwendig sind, werden um ein Vielfaches reduziert und erlauben somit den Start mit der Mini-GmbH innerhalb kürzester Zeit. Auch fallen die nicht unerheblichen Notarkosten weg.

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Diese Neuerungen sind zwar erfreulich und erleichtern Existenzgründern den Start in die Selbstständigkeit, allerdings muss dabei beachtet werden, dass bei Gründung einer GmbH mittels eines Stammkapitals von weniger als 10000 Euro der GmbH ein Zusatz UG für haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft zugefügt wird.
So ist auf den ersten Blick für Auftraggeber, Banken etc. klar ersichtlich, dass hier mit einem hohen Haftungsrisiko zu rechnen ist. Damit ist davon auszugehen, dass große Aufträge eher nicht an eine Mini-GmbH vergeben werden. Der Zusatz UG lässt sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Laut Gesetz ist nämlich sämtliche Gesellschafter der Mini-GmbH verpflichtet, jährlich mindestens fünfundzwanzig Prozent des Gewinns in einer Kapitalrücklage festzulegen. Wird so der Betrag von zehntausend Euro erreicht, steht dem nichts mehr im Wege, die UG in eine normale GmbH umwandeln zu lassen.http://www.worklife-blog.de/2007/09/05/die-mini-gmbh-bzw-1-euro-gmbh-als-deutsche-antwort-auf-die-limited/

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3 Responses to Mini-GmbH als Alternative zur Englischen Limited

  1. Marcel sagt:

    Ich bin sehr gespannt auf das neue Modell. Interessant wären für mich persönlich dann die mit der Gründung verbundenen Kosten. Was nützt es, wenn die GmbH einen Euro Startkapital hat, aber die Gründung mit einem vierstelligen Betrag zu Buche schlägt, der ja grundsätzlich von der GmbH übernommen werden kann, was sofort ins Minus führt.

  2. Brandau sagt:

    Die englische Limited hat meiner Meinung nach bei vielen einen sehr schlechten Ruf. Da sie aber doch gerne verwendet wird ist es sicherlich sinnvoll hier ein neues deutsches Modell zu schaffen.

    Ich bin gespannt, ob sich das Modell durchsetzt oder eher ein Synonym für Abzocke wird.

  3. Naqqash sagt:

    braucht man irgendwie nicht 25000 € zur GMBH gründung später oder ist das ein gesetz von minigmbh das man da nur 10000 braucht ?

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