Doppelter Preisschock zum Jahreswechsel für Gas und Strom

Auch die Versorger für Gas kündigen nach den höheren Strompreisen ab 2008 wesentliche höhere Preisaufschläge an. Millionen von Verbrauchern werden dadurch einige hundert Euro mehr bezahlen müssen.

Bereits zum 1. Dezember 2007 haben acht Stromerzeuger ihre Tarife erhöht. Weitere 318 werden ab dem neuen Jahr hier nachziehen. Das Verbraucherportal Verivox errechnete, dass eine Kleinfamilie mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden dann im Bundesdurchschnitt 6,6 Prozent mehr als Anfang 2007 zahlt.

Bei den Gaspreisen verhält es sich ähnlich: 250 der rund 740 lokalen Versorger erhöhen nach einer Verivox-Übersicht die Tarife zum 1. Januar 2008 um durchschnittlich 5,8 Prozent. Eine Familie mit vier Personen müsste bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden etwa 74,- EUR mehr bezahlen.

Beide Erhöhungen treiben die Nebenkosten sowohl für Eigentümer als auch für Mieter in die Höhe.

Gleiche Leistung bei 61 Prozent Preisdifferenz

Bei der aktuellen Preisrunde sind die Stadtwerke im sächsischen Weißwasser mit einer Preiserhöhung von 20,7 Prozent zum 01. Januar Spitzenreiter. Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden kommt hier auf 1.734,- EUR Jahreskosten – 297,- EUR mehr als im Vorjahr. Die Stadtwerke Stade in Niedersachsen als günstiger Anbieter verlangen für die gleiche Leistung 1.077,- EUR.

Für 2008 ergibt sich zwischen dem günstigstem und dem teuerstem Anbieter bei 20.000 Kilowattstunden Verbrauch eine Preisdifferenz von 657 Euro – immerhin 61 Prozent.

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„Preise steigen weiter“

Experten rechnen allerdings damit, dass die Preisrunde vom Januar 2008 noch nicht das Ende sein wird. Auch in der nächsten Zeit sind weitere Teuerungen zu erwarten, nicht zuletzt wegen höherer Ölpreise. „Die Gaspreise werden definitiv weiter steigen, zum Ärger der Verbraucher. Bedingt durch die Öl-/Gaspreiskoppelung vollziehen die Gaspreise die Entwicklung des Öls nach“, sagt Dagmar Ginzel, Leiterin der Verivox-Unternehmenskommunikation. „Das bedeutet, dass es in den kommenden sechs Monaten weiter aufwärts geht.“ Ein Preisplus von 20 Prozent habe das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) prognostiziert.

Überraschend ist dabei, dass einige Versorger die Verbraucherpreise sogar senken. Für alle Versorger sind die Beschaffungskosten etwa gleich hoch. „Einige Anbieter hatten frühzeitig die Preise stark erhöht und senken sie nun. Manche hingegen ließen ihre Preise lange unverändert und ziehen zum 1. Januar 2008 nach“, erklärt Ginzel.

Verbraucherschützer empfehlen betroffenen Kunden mit Gasanschluss, auf die Preiserhöhungen zu reagieren und sich nach günstigeren Anbietern umzusehen, was an vielen Orten möglich ist. Verbraucherverbände empfehlen, den Energieverbrauch zu senken. Bei einem Absenken der Durchschnittstemperatur um nur ein Grad lassen sich sechs bis sieben Prozent Heizenergie einsparen.

Strom – bis zu 25 Prozent Aufschlag

Mehr als als 300 Stromversorger erhöhen zwischen Dezember 2007 und 1. Januar 2008 ihre Tarife. Hierzu gehören auch die Branchengrößen E.on, EnBW und RWE.

Seit 2007 sind die Strompreise in Deutschland massiv gestiegen. Im Jahresverlauf haben große und kleine Versorger (teilweise sogar mehrmals) ihre Preise angehoben. Auch für das Jahr 2008 ist auf dem Strommarkt keine Beruhigung zu erwarten. „Die Versorger beschaffen ihre Bedarfsmengen zwei Jahre im Voraus. Bis Anfang 2007 waren diese Beschaffungspreise gestiegen,“ sagt Dagmar Ginzel, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Verivox. „Bis 2009 müssen die Verbraucher von weiter steigenden Preisen ausgehen.“

Auf www.Verivox.de können Verbraucher sich über die Preisgestaltung von Strom- und Gasversorgern umfassend informieren.

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2 Responses to Doppelter Preisschock zum Jahreswechsel für Gas und Strom

  1. Luftgucker sagt:

    Ist doch klar. Wenn der Strom schon teurer wird, dann werden die Gaspreise direkt auch mal angehoben. Alles nach dem Motto: Machen die anderen ja auch.
    Das ist richtig ärgerlich.

  2. Jan sagt:

    Die Masche mit dem Preis hoch schrauben ist ja leider in der Wirtschaft momentan üblich. Schaut man sich doch einmal Autos an – jeder schlägt bei jedem neuen Modell ordentlich auf und alle machen mit. Heute sind wir schon tlws. bei 100% Steigerung im Vergleich zu vor 8-10 Jahren. Bei der Energie wird mitgemacht und begründet wird es damit, dass man ja aus der Atomenergie, die so lukrativ ist, aussteigen muss und das so teuer wäre. Ich halte das für Unsinn – wer noch so hohe Gewinne hat, möchte seine Position natürlich gerne stärken…

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