Höhere Pflegestufe kann finanziellen Nachteil bringen

Von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wurde darauf hingewiesen, dass es sich finanziell nachteilig auswirken kann, wenn Bewohner in einem Heim ihre Pflegestufe erhöhen lassen.

Eine Erhöhung erfolgt meist auf Drängen der Heimträger, damit die Bewohner bei ihrer zuständigen Pflegekasse einen Antrag auf den Wechsel in eine andere Pflegestufe stellen. Wird dies genehmigt, kann vom Heimträger ein höherer Pflegesatz in Rechnung gestellt werden. Allerdings sind diese Mehrkosten dann oftmals doch nicht durch den höheren Pflegesatz der Kasse abgedeckt, so dass der Bewohner am Ende in die Pflicht genommen wird, diese selbst zu begleichen.

Es wird daher von der Verbraucherzentrale dringend geraten, sich vor der Beantragung einer höheren Pflegestufe eingehend beraten zulassen. Dies wird auch über ein extra dafür eingerichtetes Informations- und Beschwerdetelefon Pflege möglich gemacht. Die Beratung kann kostenfrei unter der Telefonnummer 06131/28 48 41 an den Wochentagen Montag und Mittwoch in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr und am Donnerstag von 14.00 bis 18.00 Uhr in Anspruch genommen werden.

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