Das Elterngeld wird zur Steuerfalle

Laut Welt Online sollen Bezieher von Elterngeld auf Grund von zahlreichen Steuernachzahlungen für 2007 eine böse Überraschung derzeit erleben.

Grundsätzlich müssen für das Elterngeld zwar keine Steuern gezahlt werden, allerdings beeinflusst es aber den Steuersatz. Das betrifft leider Eltern mit durchschnittlichen und kleinen Einkommen. Spitzenverdiener kommen hier meist ungeschoren davon.

Elterngeld wird in Höhe von 67 Prozent des vorher erhaltenen Nettolohnes gezahlt. Die Höchstgrenze liegt bei 1.800,- EUR, mindestens erhalten Eltern aber 300,- EUR. Wurden vorher Paare mit einem Einkommen über 30.000,- EUR und Alleinerziehende mit 23.000,- EUR bei der Zahlung von Erziehungsgeld nicht mehr berücksichtigt, erhalten jetzt auch sie Elterngeld. Das ist darin begründet, dass das Elterngeld unabhängig vom Einkommen gezahlt wird.

Nun müssen viele Eltern Steuern nachzahlen oder aber sind die Nachzahlungen vom Finanzamt wesentlich geringer. Der Grund liegt darin, dass das Elterngeld dem Progressionsvorbehalt unterliegt. Dadurch wird für das anderweitige Einkommen die Steuerlast angehoben. Peter Kauth (Steuerexperte Internetportal Steuerrat24.de) erläutert dazu, dass gemäß Paragraf 32b Einkommenssteuergesetz Sozialleistungen wie Kranken-, Arbeitslosen- und Elterngeld bei verheirateten Eltern dem jeweilig berufstätigen Elternteil auf das Einkommen zugeschlagen werden und sich damit die Steuern erhöhen.

Ärgerlich ist, dass dies besonders die Geringverdiener trifft. Eltern mit hohem Einkommen sind hiervon kaum betroffen, da sie ohnehin den Spitzensteuersatz zahlen, welcher nicht dem Progressionsvorbehalt unterliegt.

Hiervon allerdings nicht betroffen sind Alleinerziehende und nicht verheiratete Eltern. Diese Gruppe muss das gezahlte Elterngeld keinesfalls versteuern. Allerdings stehen sie in der Pflicht, ab einer Höhe von 410,- EUR Elterngeld im Jahr eine Einkommenssteuererklärung anzufertigen.

[tags] Elterngeld, Steuern, Progression, Steuersatz, Nachzahlung, Finanzamt[/tags]
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