Immobilien – Steinbrück will Erben noch mehr ans Geld

In Sachen Erbschaftssteuer stehen nun wohl doch schon wieder neue Änderungen zu Lasten der Erben ins Haus, denn Finanzminister Steinbrück will die Immobilienpreise erheblich über dem Marktwert ansetzen. Mit diesem Gesetzesentwurf werden bereits die in der Erbschaftssteuerreform vorgesehenen Anhebungen von Freibeträgen teilweise wieder aufgehoben.

Mit diesem Entwurf werden Erben von Immobilien deutlich höhere Erbschaftssteuern zu zahlen haben. Grund ist, dass vom Finanzministerium eine völlig neue Verordnung zur Berechnung des Immobilienwertes ausgearbeitet wurde. Ginge dieser Vorschlag als Gesetz durch, bedeutet das für viele Erben, dass die Häuser zu einem über dem auf dem Markt zu erlangenden Preis bewertet werden würden.

Hugo W. Sprenker, Vorsitzender des Sachverständigenausschusses des Immobilienverbands Deutschland (IVD), sagte dazu: „Das wird in vielen Fällen zu einer überhöhten Erbschaftsteuerbelastung führen“. Momentan werden Häuser, die vererbt oder verschenkt werden, nach einem Einheitswert besteuert, welcher unterhalb des eigentlichen Marktwertes liegt. Anderes Vermögen wird allerdings nach dem Marktwert steuerlich berechnet. 2007 hatte dazu das Bundesverfassungsgericht ein Grundsatzurteil erlassen, wonach alle vererbten Vermögensarten gleichermaßen versteuert werden.

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Das Bundesfinanzministerium will aber nun eine Grundvermögenbewertungsverordnung auf den Weg bringen, zu welcher Hugo W. Sprenker erläutert: „Nach dem Gesetzentwurf würden Grundstücke und Immobilien im Erbfall künftig zum Teil deutlich über dem Marktwert besteuert“. Hier wird als Beispiel ein durch einen Handwerksbetrieb genutztes Wohn- und Geschäftshaus genannt, welches eine Werkstatt, ein Ladenlokal und die vom Unternehmer selbst genutzte Wohnung und zusätzlich drei vermietete Wohneinheiten hat. Dieses Haus hat einen Marktwert von 790.000,- EUR und würde nach der bisherigen Rechtslage bei einem Erbe mit 681.500,- EUR angesetzt. Würde das neue Recht gelten, müsste der Erbe dieses Haus aber zu einem Wert von 881.500,- EUR versteuern. Sprenkter sagte dazu: „Der steuerliche Wertansatz würde damit 11,6 Prozent höher liegen als der tatsächlich am Markt erzielbare Preis“. Teilweise hebe diese Verordnung auch die Freibeträge wieder auf.

Die neue Regelung soll auch für nicht bebaute Grundstücke gelten. Der bislang gültige pauschale Abschlag von 20 Prozent (ermittelter Bodenrichtwert vom jeweiligen Gutachterausschuss) soll komplett wegfallen. Tanja Wiebe, Leiterin der Abteilung Steuern und Recht im Zentralen Immobilienausschuss (ZIA) des Bundesverbands der Deutschen Industrie, äußerte sich dazu kritisch: „Dadurch wird auch in diesen Fällen der zu versteuernde Wert im Erbfall künftig in der Regel über dem tatsächlichen Marktwert liegen“.

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