Mietzahlungen – Daueraufträge besser als Bargeld

Obwohl die Zahlung der monatlichen Miete per Dauerauftrag eigentlich längst üblich ist, wollen trotzdem einige Vermieter die Miete bar bekommen. Die Frage ist, ob sich ein Mieter auf diese Zahlungsvariante einlassen sollte.

Gründe können hierfür verschiedene sein. Vielleicht möchte der Vermieter gern die Möglichkeit nutzen, mal kurz einen Blick in die Wohnung werfen zu können oder aber auch, dass er die Einnahmen am Finanzamt vorbei manöviert, um so einer Steuerzahlung zu entgehen. Die Rechtsanwältin Annette Mertens aus Düsseldorf meinte dazu: „Vor allem aber bei Vermietern, bei denen Pfändungen laufen, erwacht der Wunsch nach Barem“.

Wie eine Mietzahlung erfolgt, ist im Mietvertrag geregelt. Ist dieser Passus dort nicht vereinbart gilt grundsätzlich, dass die Mietzahlung eine „Schickschuld“ ist (Paragraf 270 BGB). Der Mieter steht also in der Pflicht, die monatlichen Zahlungen zu seinen Lasten und eigener Gefahr hin an den Vermieter zu überweisen.

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Wurde aber im Mietvertrag vereinbart, dass der Vermieter monatlich die Miete bar abholt, müsste sich auch hieran der Mieter halten. Das gilt auch dann, wenn er sich im Urlaub befindet. In diesem Fall stünde er in der Pflicht, den Betrag bei einem Nachbarn zu hinterlegen.

Ist eine Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung vereinbart, kann dies im Mietvertrag ebenfalls vereinbart werden. Hierzu wurde vom Bundesgerichtshof ein entsprechendes Urteil zur Verwendung von entsprechenden Formularen gefällt (Az. XII ZR 271/94). Man kam hier zu dem Schluss, dass dies keine Benachteiligung für den Mieter darstellt, denn er kann den Buchungen widersprechen. Anders sieht es allerdings bei einem Abbuchungsauftrag aus. Hier besteht keine Möglichkeit, diesem zu widersprechen. Deshalb entschied auch das Landgericht Köln (Az.: 10 S 532/89), dass eine entsprechende Vereinbarung in Mietverträgen unwirksam ist.

Soll die Miete bar bezahlt werden, muss der Mieter dem laut Rechtsanwältin Mertens aber nicht zwingend nachkommen, denn grundsätzlich ist es risikobehaftet, viel Bargeld in der Wohnung zu lagern und es wäre möglich, dass bei einer Insolvenz des Vermieters die Miete nicht dem richtigen Empfangsberechtigten ausgehändigt wird.

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