Steuernachzahlungen drohen bei Millionen von Rentnern

Die Deutsche Steuergewerkschaft (DstG) prognostiziert, dass im nächsten Jahr etwa zwei Millionen Rentnern Steuernachzahlungen drohen. Grund dafür ist die höhere Besteuerung seit 2005, von der viele Rentner keine Kenntnis haben.

Mit Einführung der Steueridentifikationsnummer ab 2009 werden auch die Rentenversicherungsträger die entsprechenden Daten an die Finanzämter weiterleiten, wodurch diese erst mögliche Nachzahlungen berechnen können.

Manfred Lehmann, stellvertretender Vorsitzender des DStG, äußerte sich gegenüber der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung” dahingehend, dass viele Rentner unwissentlich keine Steuern abgeführt haben und tritt für eine Bagatellgrenze von 500,- EUR jährlich ein. Dies schon allein deshalb, um die Finanzämter vor einer Flut von Arbeit zu bewahren.

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Vor 2005 wurden lediglich Erträge auf die gesetzliche Rente besteuert. Ab 2005 werden aber 50 Prozent versteuert. Dieser Prozentsatz wird für neue Rentner ab 2006 ab jedem Jahr um zwei Punkte weiter angehoben.

Sollte man einer Bagatellgrenze von 500,- EUR zustimmen, würde die entsprechende Personengruppe dann keine Aufforderung zur Einreichung einer Steuererklärung vom Finanzamt erhalten. Zwar sind die einzelnen Verwaltungen des Finanzamtes in der Lage, selbständig Bagatellgrenzen festzulegen, dennoch wäre eine deutschlandweit einheitliche Regelung erfreulich. Dazu bedarf es auch keiner Beschlussfassung auf politischer Ebene, sondern kann auch von den jeweiligen Referatsleitern festgelegt werden.

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2 Responses to Steuernachzahlungen drohen bei Millionen von Rentnern

  1. Peter Keller sagt:

    Meine Frau und ich sind über 65 Jahre alt und beziehen Rente und Betriebsrente (in Summe ca. 3500.-€ NETTO). Beide wollen wir aber in der nächsten Zeit noch ca 650.-€ mit einer Zusatzbeschäftigung (als angemeldete 400.-€ – Jobs) monatlich dazuverdienen. Müssen wir dann mit zusätzlicher Besteuerung oder Steuernachzahlung rechnen???

    Danke im Voraus und freundliche Grüße!
    P.Keller

  2. Redaktion sagt:

    Wenn der Arbeitgeber den Lohn pauschal besteuert nach der Minijobregelung müssen Sie mit keiner zusätzlichen Steuerlast rechnen. Hier führt der AG die Steuer pauschal ab.

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