Kfz-Handel warnt vor Hindernissen bei Abwrackprämie
Von den Kraftfahrzeughändlern wurden Bedenken geäußert, wenn die geplante Abwrackprämie oder auch Verschrottungsprämie an überhöhte Umweltauflagen gebunden würde. Von Helmut Blümer in seiner Funktion als Sprecher vom Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeughandels (ZDK) kam dazu folgender Hinweis gegenüber der Berliner Zeitung: “Man sollte die Prämie so, wie sie anfangs beschlossen wurde, erst einmal wirken lassen und nicht vorher schon wieder kaputt machen.”
Von der Koalition wird derzeit eine Verschärfung der Umweltauflagen abgewogen, die von den Grünen gefordert, aber auch von der Union und SPD begrüßt werden.
Josef Göppen, CSU-Umweltpolitiker, sagte gegenüber der Berliner Zeitung: “Wir dürfen alte Strukturen nicht mit Staatsgeldern konservieren.” Er vertritt die Ansicht, dass man Autos mit einem sparsamen Verbrauch und Klima schonend zudem lediglich mit einer Prämie fördern sollte. Wenn die bis jetzt stehenden Pläne so durchgesetzt werden, würden alle Autos, die die Abgasnorm „Euro-4“ erfüllen, vom Staat gefördert, was allerdings laut Josef Göppen nicht in Verbindung mit dem CO2-Ausstoß zu tun hätte.(Quelle)
