Rentenanspruch kann selbst ermittelt werden

Laut der Deutschen Rentenversicherung könne jeder seine ungefähren Rentenansprüche selbst errechnen. Dies geschieht mittels dreier Komponenten, den sogenannten Entgeltpunkten: Zugangsfaktor, Rentenfaktor, Rentenartfaktor. Die beiden erstgenannten multipliziert man mit dem derzeitigen Rentenwert. Er liegt für die alten Bundesländer bei 26,56 EUR und bei den neuen Bundesländern bei 23,34 EUR.

Für jedes Jahr der Berufstätigkeit gibt es einen Entgeltpunkt. Dieser ist allerdings abhängig von der Einkommenshöhe im Jahr. Dafür muss er den Durchschnittsverdienst (Brutto) der gesamten Versicherten erreichen. Für 2009 wurden hierbei 30.879,- EUR festgelegt. Liegen Beschäftigte unter oder über diesem Verdienst, verändert sich der Wert entsprechend. Für jedes Jahr können maximal zwei Entgeltpunkte erreicht werden.

Der Zugangsfaktor liegt bei 1,0 für jene, die mit dem Erreichen des 65. Lebensjahres in Altersrente gehen. Für jedes Jahr, dass der Versicherte früher in Rente geht, werden ihm 0,036 abgezogen.

Mit der dritten Komponente, dem Rentenartfaktor, wird die Rente als solches eingestuft. Unterscheidungen gibt es hierbei u. a. in Altersrente oder auch eine wegen Erwerbsminderung. Hier gibt es jeweils den Rentenartfaktor 1,0. Andere Renten, wie beispielsweise eine Witwenrente, werden niedriger gewichtet.
Unter www.ihre-vorsorge.de können weitere Informationen zu dieser Thematik eingeholt werden.

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