„Schwarze Liste“ müssen Versicherer ab April offen legen

Welt Online berichtet, dass die Versicherungsunternehmen ab 1. April 2009 offen legen müssen, warum sie mit einem Kunden einen von diesem gewünschten Vertrag nicht abschließen.

Ab diesem Datum wird die so genannte „schwarze Liste“ der Versicherungswirtschaft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Hierin sind Kundendaten gespeichert, die die entsprechenden Auswahlkriterien beinhalten. Ursprünglich war diese eingerichtet worden, um Versicherungsbetrug entgegenwirken zu können. Diese Datenbank HIS soll etwa 9,5 Mio. Einträge haben.

Thorsten Rudnik, Bund der Versicherten, sagt, dass so ein Vermerk eines Kunden für diesen unangenehme Folgen haben könne: „Ist er etwa als Streithansel in der Datei vermerkt, wird er kaum mehr eine Rechtschutzversicherung bekommen.“ Als gravierend bezeichnet er es, wenn ein Kunde eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchte, aber auf Grund seiner Vorerkrankung in der HIS als „schlechte Risiken“ abgespeichert worden ist.

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Rudnik dazu: „Die Leute bekommen kaum einen Vertrag“.

Diese Datenbank wird auf Druck der Datenschützer nun Kunden zugänglich gemacht. Nachfragen können an den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) gerichtet werden. Von der Sprecherin des Verbandes wurde mitgeteilt: „Der Versicherte muss beim Verband eine schriftliche Anfrage stellen und zudem eine Kopie seines Personalausweises mit einreichen“.

Darüber hinaus sind die Versicherungsunternehmen verpflichtet zu informieren, wenn sie Einträge über ihre Kunden vornehmen. Michael Wortberg von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erläutert: „Fehlerhaften Eintragungen können die Kunden dann widersprechen und fordern, diese zu löschen“. Sollte diesem der Versicherer nicht zustimmen, kann auch der Ombudsmann der Versicherungswirtschaft hinzugezogen werden. Allerdings werden Einträge automatisch nach 5 Jahren aus der Datei gelöscht.

Unter www.gdv.de kann das entsprechende Formular heruntergeladen werden, um die Auskunft über Einträge schriftlich beantragen zu können. Dies ist auf dem Postweg an den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, Hinweis- und Informationssystem, Wilhelmstraße 43/43 G in 10117 Berlin zu senden. Ebenfalls ist eine Personalausweiskopie (beidseitig) dem Antrag beizufügen.http://www.welt.de/finanzen/article3470707/Versicherer-muessen-schwarze-Liste-offenlegen.html

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One Response to „Schwarze Liste“ müssen Versicherer ab April offen legen

  1. Arndt sagt:

    Nicht zu vergessen das diese Praxis des Scoring und
    Datamining zwischen den Versicherern illegal war und illegal ist..!

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