Null-Prozent-Ratenkäufe oft irreführend

Angebotene Offerten, Ratenzahlungen zu Null Prozent leisten zu können, seien laut Verbraucherschutzzentrale Düsseldorf nicht nur irreführend, sondern auch rechtswidrig.

Die Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass entsprechende Anbieter in ihrer Werbung nicht auf den effektiven Jahreszins aufmerksam machen, der beispielsweise bei Ikea allein 4,75 Prozent beträgt.

Gleiches wurde auch bei der Werbung von Saturn und MediaMarkt festgestellt. Auch hier fand sich kein Hinweis auf den effektiven Jahreszins im sogenannten Kleingedruckten. Hier wollten die Anbieter aber als „sonstige Kosten“ sieben Euro an Gebühren verlangen. Das vertraglich gebundene Kreditinstitut, die Deutsche Bank, wurde daher abgemahnt. Wurde sogar eine Restschuld-Versicherung mit abgeschlossen, betrug der effektive Zins (bei Ikea) sogar mehr als zehn Prozent.

Weitere Informationen sind bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen unter www.vz-nrw.de erhältlich.

1 Kommentar zu “Null-Prozent-Ratenkäufe oft irreführend”

  1. Solche Aktionen sollten meiner Meinung nach strikt verboten werden! Es ist wirklich irreführend und führt häufig zu starken Verschuldungen, wenn Kunden nicht ausreichend über solche Angebote informiert werden. Vor allen Dingen Leute die keine Erfahrungen mit Finanzierungen oder Krediten haben werden hier leicht getäuscht. Es hat wirklich nichts mit Intelligenz zu tun, doch unerfahrene Käufer lassen sich wegen des „tollen Preises“ und des Kaufrausches häufig zu solch unüberlegten Finanzierungen überreden 🙁

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