Höchstbeiträge zur Renten- und Krankenversicherung steigen

Ab dem nächsten Jahr müssen sich Besserverdiener, die gesetzlich versichert sind, auf monatlich 31,- EUR mehr Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung einstellen.

Am Mittwoch hatte das Bundeskabinett eine entsprechende Erhöhung verschiedener sozialversicherungsrechtlicher Punkte beschlossen. Hierbei war man davon ausgegangen, dass das Bruttoeinkommen um 2,25 Prozent im Jahr 2008 angestiegen ist. Noch bedarf es hierzu einer Zustimmung vom Bundesrat.

Konkret werden die Beitragsbemessungsgrenzen für die gesetzliche Rentenversicherung für die neuen Bundesländer auf 4.640,- EUR und für die alten Bundesländer auf 5.500,- EUR angehoben. Höhere Einkünfte finden bei der Rentenversicherung keine Berücksichtigung. Die Bemessungsgrenzen wurden jeweils um 100,- EUR angehoben. Bei dem zurzeit gültigen Beitragssatz in Höhe von 19,90 Prozent entspricht dies einer Erhöhung von 19,90 EUR pro Monat.

Für die gesetzliche Krankenversicherung wird deutschlandweit die Grenze einheitlich auf 3.750,- EUR angehoben.
Dies entspricht einer monatlichen Beitragserhöhung von 11,18 EUR, wenn es bei dem einheitlichen Beitragssatz von 14,9 Prozent bleibt.

4.162,50 EUR wird die Versicherungspflichtgrenze für die gesetzliche Krankenversicherung sein (vorher 4.050,- EUR). Höhere Einkommen rechtfertigen einen Wechsel zu einem privaten Krankenversicherer.

Ebenso wird die sozialversicherungspflichtige Bezugsgröße angehoben. Dann gelten für den Ostteil 2.170,- EUR und für den Westteil 2.555,- EUR. Mit der Anhebung werden auch höhere Freibeträge beispielsweise für Härtefälle ermöglicht und auch die Anerkennung von einer Zahlungsbefreiung für die Praxisgebühr/Arzneimittelzuzahlungen.

Die Grenzen für Zusatzeinkommen werden auf 310,- EUR für den Osten und 365,- EUR für den Westen angehoben. http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docid=111777

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