Krankengeld gestrichen? Einspruch – und mit Erfolg!

Manchmal besteht die Welt aus lauter Vorurteilen. Dann zum Beispiel, wenn sich der eigene – vorübergehend arbeitsunfähige – Gesundheitszustand nicht geändert hat, der Medizinische Dienst der Krankenkassen jedoch entscheidet, man möge seinem Beruf wieder nachgehen. Und das Krankengeld stoppt.

Regel Nummer eins: keine Panik! Denn es ist nur ein Spiel, wenn auch ein ärgerliches. Oder eine andere Form des „Mensch, ärgere Dich nicht“-Spiels. Die Schritte hierbei können in aller Ruhe gegangen werden, ohne dass irgendein Nachteil entstünde. Weiterhin gilt die Aktionsrichtung wie folgt:

(1) Man lege umgehend und sofort mit Einschreiben und Rückschein (dies gilt für sämtlichen Schriftverkehr für streitbereite Institute dieser Art) Widerspruch gegen den Bescheid ein. Hiermit bewirkt man, dass die Zahlungen sofort weiterlaufen – bis auf Weiteres, wie es dann heißen würde.

(2) Man fordere – ebenfalls umgehend – eine Kopie des Gutachtens ein, wo von „Gesundschreibung“ die Rede sein soll.

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(3) Man zeige dieses Gutachten seinem Hausarzt und bitte diesen, einen Antrag bei der Krankenkasse um Zweitbegutachtung zu stellen. Erfahrungsgemäß geht es dann tatsächlich gut aus für den Patienten, wenn der Medizinische Dienst seinen Fall (durch einen anderen ärztlichen Mitarbeiter als beim ersten Mal) noch einmal prüft. Erwünschtes und erzieltes Ergebnis: Als wäre nichts geschehen, gilt man weiterhin als arbeitsunfähig.

(4) Funktioniert (3) nicht, gibt es ja noch das Sozialgericht. Dort klagt man kostenlos.

(5) Hat zwischendurch der Arbeitgeber die Kündigung ausgesprochen, darf trotzdem für das weitergehende Verfahren mit Krankenkasse und Sozialgericht nur die bisher ausgeübte Tätigkeit zugrunde gelegt werden. Die Argumentation einer Krankenkasse, man könnte doch dann jeden anderen Job auf sich nehmen, ist nur Rhetorik und hat keine Rechtskraft.

Fazit: Sozial- und Rechtsstaat heißt immer, dass man das Recht hat, sozial behandelt zu werden. Auch wenn andere das zunächst nicht einsehen.

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One Response to Krankengeld gestrichen? Einspruch – und mit Erfolg!

  1. Mucke Klaus-Dieter sagt:

    Bin seit dem 21.10.2010 Arbeitsunfähig (bis 31.07.2011 noch Krankges. )
    Am 24.06.2011 zum 30.09.2011 Gekündigt (seit 01.01.2006 in Firma )
    Bei einem Schreiben der KK an Firma (Berufliche Wiedereingliederung )
    wurde von der Firma auf das Direktionsrecht ab sofort verzichtet.
    Schreiben wurde unter an Anleitung KK ausgefüllt.
    KK hat darauf hin am 03.07.2011 die Krankengeldzahlung eingestellt!
    Heute auf dem Arbeitsamt -nicht zuständig weil noch nicht Ausgesteuert?
    Habe nächste Woche Termin beim Jobvermittler Arbeitsamt.

    Welche Möglichkeiten stehen mir zu Verfügung

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