Vertrag mit Gratisangebot kann teure Folgen haben

Bevor ein Vertrag abgeschlossen wird, der ein vorerst kostenfreies Angebot enthält, sollte dieser genau geprüft werden, dann mitunter sind in diesen Verträgen Klauseln enthalten, die per Telefon oder auch über das Internet in dem Umfang nicht vereinbart wurden.

Dies ist u. a. dann der Fall, wenn zusätzliche Kosten erhoben werden, wenn einzelne Bestandteile des Vertrages nicht sofort gekündigt werden, wenn der Vertrag bestätigt wurde. Hierauf verweist die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt aus Halle. Dabei wird insbesondere auf Angebote von einem Kabelnetzbetreiber verwiesen.

Wird bei diesem Unternehmen das Programmpaket telefonisch bestellt, wird bei der Bestätigung in Schriftform mitgeteilt, dass es kostenfrei ist, zwei Monate ein zusätzliches Programmpaket zu nutzen. Dies müsse aber innerhalb einer Frist von einem Monat gekündigt werden, denn sonst ist der Verbraucher zusätzliche 22 Monate an diesen kostenpflichtigen Vertrag gebunden. Oftmals würden dies erst die Verbraucher bemerken, wenn die Kündigungsfrist abgelaufen sei.

Daher ist es sehr wichtig, die Vertragsunterlagen zu prüfen und sich mit dem Unternehmen sofort in Verbindung zu setzen, wenn der Vertrag von dem ursprünglich vereinbarten abweicht. Laut Verbraucherschutzzentrale haben Verbraucher für abgeschlossene Verträge über das Internet oder Telefon ohnehin ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1268850751539

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