Transparenz bei Finanzgeschäften zwingend

Nur wenn Verbraucher einen umfassenden Einblick in ihre Geldgeschäfte haben, können sie entsprechend beurteilen, wie sehr ihre Bank an dieser Anlage auch interessiert ist. Dieser Hinweis kommt von der Verbraucherschützerin Dorothea Mohn, Verbraucherzentrale Bundesverband.

Der Bundesgerichtshof hatte die Banken in die Pflicht genommen, dass sie die Provisionen, die sie gegenüber ihren Kunden erheben, auch offenlegen. Dorothea Mohn erwähnte dies gleichzeitig, als sie das Projekt Initiative Finanzmarktwächter vorstellte. Denn nur so können potentielle Anleger auch erkennen, was für Intentionen die Banken verfolgen, wenn sie bestimmte Geldanlagen empfehlen. Leider halten sich die Banken aber oft nicht an die Maßgabe.

Interessierte sollten unbedingt darauf Wert legen, dass ihnen nicht nur die Vorteile der Geldanlage aufgezeigt werden, sondern auch eventuelle Nachteile bzw. Risiken des angebotenen Produkts, erklärt der Referent für Finanzdienstleistungen der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg Niels Nauhauser. Aus diesem Grund muss ein Beratungsgespräch auch umfassend schriftlich aufgezeichnet werden: „Das Beratungsprotokoll sollte möglichst nicht aus vorgefertigten Textbausteinen bestehen.“

Initiative Finanzmarktwächter des vzbv

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