Keine Gebühren bei Darlehenskonto

Privatkunden brauchen keine Gebühren für ein Darlehenskonto bezahlen. Hat eine Bank solche Bestimmungen in ihren Klauseln, sind diese nicht zulässig. Das wurde am 7. Juni vom Bundesgerichtshof aus Karlsruhe (Aktenzeichen: XI ZR 388/10) entschieden.

Der BGH urteilte, dass diese Kontogebühren unzulässig sind. Begründung hierfür war, dass das jeweilige Geldinstitut so ein Konto lediglich für die interne Buchhaltung nutzt. Über den Zins- und Tilgungsplan, welcher Bestandteil des Kreditvertrages ist, erhält der jeweilige Kunde die nötigen Informationen. Ein Darlehenskonto selbst nützt ihm nichts. Daher ergibt sich auch für den Kunden keinerlei Verpflichtung, hierfür Gebühren zu entrichten. Kläger war ein Verbraucherschutzverband, der zuvor in zwei Instanzen keinen Erfolg mit der Klage hatte.

http://www.wz-newsline.de/home/ratgeber/geld-recht/kontogebuehren-fuer-darlehenskonto-unzulaessig-1.679634

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