Unliebsame Geschenke – Umtausch nicht immer möglich

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Geschäfte dazu verpflichtet wären, unliebsame Weihnachtsgeschenke umzutauschen, denn es gibt keinen gesetzlicher Anspruch auf einen Umtausch von Waren ohne Vorliegen eines Mangels.

Dies erläuterte der Heilbronner Rechtsanwalt Markus Sickenberger. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa sagte er: „Der Käufer sollte sich im Zweifel nach einem Umtauschrecht erkundigen und sich dieses nötigenfalls auf der Rechnung bestätigen lassen”. Sabine Hagmann als Geschäftsführerin des Einzelhandelsverbandes Baden-Württemberg ergänzte allerdings dazu, dass sich die meisten Unternehmen kulant zeigen und die Geschenke umtauschen würden. “Wichtig ist, dass man den Kassenbon aufhebt und die Ware verpackt zurück gibt.“ Handelt es sich um Kleidung, verlangen die Geschäfte in der Regel, dass das Preisschild noch befestigt ist, denn dann kann von einem ungetragenen Kleidungsstück ausgehen.

Durchaus tritt aber auch der Fall ein, dass der Beschenkte ohne Wissen des Schenkers einen Umtausch vornehmen möchte. Aus rechtlicher Sicht ist dies eigentlich nicht möglich, denn dazu ist eine Vollmacht des Schenkers nötig. Sabine Hagmann sagte dazu, dass meist die Geschäfte ihre Waren umtauschen würden, wenn beispielsweise an einer Porzellanschale noch der Aufkleber des Geschäftes klebt und daher erkennbar ist, dass die Ware aus dem entsprechenden Geschäft stammt.“

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Werden Gutscheine verschenkt, können sie grundsätzlich drei Jahre nach dem Ausstellungsdatum eingelöst werden. Rechtsanwalt Markus Sickenberger erläuterte: . „Die Verjährung tritt zum Ende des Kalenderjahres ein, so dass die Frist also bis zu vier Jahre betragen kann“. Es ist aber eine kompliziertere Rechtslage, wenn eine konkrete Verfallsfrist vereinbart worden ist. Laut Sickenberger gehen Gerichte von Mindestfristen von ein bis zwei Jahren aus.

Gutscheine können auch auf andere Personen übertragen werden, wenn das Unternehmen die Weitergabe nicht ausdrücklich ausschließt. Darüber hinaus wäre auch eine Weitergabe nicht möglich, wenn ein Käufer – wie bei dem Kartenverkauf für die Fußballweltmeisterschaft 2006 gehandhabt – von Eintrittskarten registriert werden soll, um beispielsweise Sicherheitsrisiken durch Krawalle auszuschließen.

Wird im Internet ein Weihnachtsgeschenk ersteigert, ist nicht ohne weiteres eine Rückgabe möglich. Nur wenn der Verkäufer ein Unternehmer ist, besteht ein Widerrufs- und Rückgaberecht. Ist von einer Privatperson gekauft worden, ist eine Rückgabe nur möglich, wenn dieses Recht zuvor ausdrücklich vereinbart worden sei.

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One Response to Unliebsame Geschenke – Umtausch nicht immer möglich

  1. Das stimmt, alleine an sich sollten Geschenke nicht umgetauscht werden weil es dem Beschenkten nicht gefällt und er das Geld dafür kassieren möchte. Man muss auch bedenken das die Geschäfte dadurch Verlust erleiden und Geschenke, meistens zumindest, vom Herzen kommen und dann ist auch egal ob es einem gefällt oder nicht.

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