Pflegezusatzversicherung – Pflege Bahr ab 2013

Seit Januar werden die privaten Pflegezusatzversicherungen vom Staat gefördert. Nun warnen aber die Experten und sagen, dass die Pflege-Bahr-Tarife nicht viel taugen. Doch werden auch verbesserte Policen das Problem nicht lösen.

Da die Lebenserwartung der Deutschen kontinuierlich steigt, wird somit auch die Zahl der Pflegebedürftigen wachsen. Derzeit sind es 2,5 Millionen und im Jahr 2030 werden es rund 3,2 Millionen Menschen sein, die einer Pflege bedürfen. Das prognostiziert das Bundesgesundheitsministerium für die kommenden Jahre. Die Ökonomen warnen davor, dass die Kosten den Rahmen der Möglichkeiten der gesetzlichen Pflegeversicherung bei weitem sprengen werden.

Derjenige, der selber pflegebedürftig ist, hat sehr hohe Ausgaben zu tragen, denn in dem Fall einer stationären Intensivpflege wird nicht selten die ganze Rente aufgebraucht und sogar noch andere vorhandene Vermögenswerte. Bedürftige bezahlen in der Regel bis zu 31.000 Euro aus der eigenen Tasche, wie die Universität Bremen in einer Langzeitstudie 2012 heraus fand. Frauen, da sie länger leben, müssen bis zu 45.000 Euro selber tragen. Männer durch ihre geringere Lebenserwartung etwa nur die Hälfte.

Da dies aber nur Durchschnittswerte sind, dürften die Kosten der Eigenanteile bei einer stationären Dauerpflege aber deutlich höher liegen. Wer aber für diese Kosten nicht aufkommen kann, der muss die Hilfe von Familienangehörigen oder gar die Sozialhilfe in Anspruch nehmen. In diesem Fall dann den Steuerzahler.

Der Staat versucht den Arbeitnehmer sowie die Pflegekassen zu entlasten und fördert seit Januar mit dem sogenannten Pflege Bahr alle privaten  Pflegezusatzversicherungen.

Wenn jemand bereit ist monatlich 10 € in eine Pflegeversicherungspolice einzuzahlen, bekommt er vom Staat 5 € Zuzahlung. Dies macht auf das Jahr umgerechnet 60 € aus. So bleibt trotz dem „Pflege-Bahr“ eine erhebliche Finanzlücke. Durch diesen Zuschuss wird eine Mindestabsicherung durch den Versicherungsanbieter vorausgesetzt. 

Für die höchste Pflegestufe III sind es rund 600 €, in einer niedrigeren Pflegestufe ist es bedeutend weniger. So müssen für einen Beitrag von monatlichen 15 € eine Pflegeleistung von 600 € getragen werden. Für diese Leistungsgarantie ist der Ernstfall aber in keinster Weise abgedeckt und die viel gelobte „Pflegelücke“ kann so niemals geschlossen werden.

Nach Angaben der Krankenkassen belaufen sich die monatlichen Kosten bei Pflegestufe III auf  3.236 Euro. Davon tragen die gesetzlichen Pflegeversicherungen 1.550 Euro. Bleibt also ein Rest von 1.686 Euro für den Betroffenen. Da ein Neurentner, der immer eingezahlt hat und 2011 in Rente gegangen ist, im Höchstfall 953 Euro Rente erhält, könnte sogar der eingeführte Bahr nicht im Geringsten diese Kosten decken.

Dies ist per Pflege Bahr Vergleich für jeden individuell auszurechnen. So werden diese Kosten, ohne weitere Einkünfte und selbst mit staatlicher Förderung die zusätzlichen Pflege-Bahr-Policen, in keinster Weise zu stemmen sein.

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