Home » Steuern

Abgeltungsteuer – Zwei Depots sind besser als Eins

16 November 2008 3 Kommentare

Mit der Einführung der Abgeltungssteuer ab 2009 werden alle Kursgewinne und Dividenden mit 25 Prozent versteuert. Dies gilt aber erst dann, wenn der Sparerpauschbetrag in Höhe von 801,- EUR überschritten wurde (Für Verheiratete gilt ein Pauschbetrag von 1.602,- EUR).

Werden allerdings noch Anteile an Fonds in diesem Jahr dazugekauft, werden sie bei einer einjährigen Haltedauer nicht besteuert. Für sie gilt noch die Regelung der bislang gültigen Rechtslage.

Auf Grund der zukünftig unterschiedlichen Besteuerung ist es empfehlenswert, verschiedene Depots zu halten. So kann in Ruhe entschieden werden, welches Depot möglicherweise verkauft werden könnte.

Eine Bestandstrennung ist möglich durch die Einrichtung von einem Unterdepot oder aber einem Zweitdepot. Für letztgenanntes erhält man von seiner Bank eine Stammnummer. Oftmals ist aber ein Zweitdepot kostenpflichtig. Bei einem Unterdepot hingegen wird dieses mit der gleichen Stammnummer des Erstdepots geführt. Daher entstehen dem Kunden auch meist keine weiteren Kosten. Beispielsweise die DWS, Union Investment oder auch Deka führen diese kostenlos. Wer eine Bestandstrennung wünscht, sollte dies aber unbedingt seiner Bank mitteilen, denn viele möchten einen entsprechenden Auftrag dazu von ihren Kunden haben.

Aber auch hier gilt noch zu beachten, dass bei Ausschüttungen des alten Depots – sofern man sie wiederum anlegen möchte – dies in ein neues Depot zu erfolgen hat. Mitunter handhaben das die Banken nicht als Selbstverständlichkeit. Auch hier besser nachfragen oder einen konkreten Auftrag dem Geldinstitut erteilen.(Quelle)

Zum Textanfang

Ähnliche Beiträge:

Abgeltungsteuer – Nachteile für Zertifikatefonds?
Seitens des Bundesfinanzministeriums soll geplant sein, auch für Zertifikatefonds die Abgeldungssteuer zu erheben u
Lastschrifteinzug besser als Abbuchungsauftrag
Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt empfiehlt Kunden, besser Einzugsermächtigungen zu erteilen, anstatt einen Abbuchu
Mietzahlungen – Daueraufträge besser als Bargeld
Obwohl die Zahlung der monatlichen Miete per Dauerauftrag eigentlich längst üblich ist, wollen trotzdem einige Vermieter
Abgeltungsteuer ab 2009 – Video Serie
Größte Steuererhöhung aller Zeiten oder Steuervereinfachung? Zum 1. Januar 2009 tritt die neue Abgeltungsteuer in Kraft.
Bundeswertpapiere: Kostenloses Depot nutzen
Wenn es um eine absolut sichere Geldanlage geht, sind Bundeswertpapiere, erhältlich bei jeder Sparkasse oder Bank, eine

3 Comments »

  • Bernd said:

    Ich hab auf der Homepage meiner Bank einen Rechner zur Abgeltungssteuer gefunden, mit dem man die Auswirkungen der Abgeltungsteuer auf die eigenen Anlageentscheidung überprüfen kann: https://aktionen.cortalconsors.de/abgeltungssteuer-rechner/. Ist ganz praktisch, um sich bewusst zu machen, was in einem Monat auf uns zu kommt!
    Generell ist nur noch bis Ende des Jahres Zeit, um aktiv zu werden – Eile ist also geboten!

  • Holger (author) said:

    Danke an Bernd für diesen hilfreichen Rechner

  • Adrianus said:

    Hi, netter Post aber wie adde ich den denn zu meinen RSS Feeds? Bin ich zu bloed?

Haben Sie eine Frage oder Kommentar?

Sie koennen Kommentare zu diesem Beitrag als RSS abbonnieren Was ist RSS?

Zum Textanfang