Anlageform – Immobilien
Vor allem in Deutschland gelten Immobilien als eine der beliebtesten Anlageformen. Es gibt kaum ein anderes Land, in welchem Investoren so häufig in Immobilien investieren. Aber das ist auch nicht verwunderlich, denn gerade in Deutschland ist es unter Investoren und Kapitalanlegern schon lange üblich, dass man in Immobilien investiert – und außerdem bringt diese Anlageform gegenüber anderen Anlageformen zahlreiche Vorteile mit sich.So ist die Immobilie als Kapitalanlage vor allem deshalb so beliebt, weil man mit ihr sehr gute Erträge erzielen kann. Je nach Lage und Entwicklung der Mietpreise sind wirklich herrliche Renditen erzielbar – und das bei einem überschaubaren Risiko. Im Prinzip liegt das Risiko nur in einer Immobilienfinanzierung begraben. In solch einem Fall ist es durchaus möglich, dass man eine negative Rendite erwirtschaftet – zumindest wenn das Objekt unvermietet ist und parallel die Kreditraten bezahlt werden müssen.
Allerdings haben nur wenige Anleger vor der Kreditrate tatsächlich Angst. Denn glücklicherweise ist das Steuergesetz so aufgebaut, dass negative Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung mit anderen Einkünften verrechnet werden. Somit kann man den Verlust wieder ausgleichen, da man weniger Steuern bezahlt.
Aufgrund der steuerlichen Vorteile kommt es nur selten vor, dass Immobilien die als Kapitalanlage dienen sollen, nicht finanziert werden. In so gut wie allen Fällen werden von den Kapitalanlegern Immobilienfinanzierungen abgeschlossen. Natürlich muss die Immobilienfinanzierung beziehungsweise der Immobilienkredit optimal die finanziellen Verhältnisse des Kapitalanlegers zugeschnitten sein – denn somit kann man die Rendite nochmals verbessern und die Steuerlast senken. Da entsprechende Berechnungen nicht unbedingt einfach sind, sollte man sich auf jeden Fall an einen Finanzierungsexperten wenden, denn nur ein Fachmann kann einem dabei helfen, die optimale Finanzierungsstruktur zu bestimmen.



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