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Kreditkarte – Die Karte mit Vernunft

3 Februar 2010 1 Kommentar

Zwei Entwicklungen des letzten Jahrhunderts waren lange Zeit unnötigerweise direkt miteinander verschmolzen, wie das Wort “Kreditkarte” kennzeichnet. Einerseits ging es schlicht darum, einen Verbraucherschutz zu entwickeln.

Der Verbraucher wird davor geschützt, bei Einkaufsgängen Bargeld zu verlieren (oder dessen beraubt zu werden), ohne jedoch auf die Dinge verzichten zu müssen, die er braucht. Und selbst, wenn ihm die Karte verloren geht, bleibt sein Geld sicher. Andererseits ging es darum, dass die Geldinstitute ihren Hauptverdienstzweig der Kreditvergabe für sich selbst ergiebiger organisieren konnten. Denn wenn nun jemand nicht nur mit “Karte” zahlt, sondern mit “Kreditkarte”, leiht er sich gleichzeitig noch Geld von der Karten ausgebenden Bank, die dann an den nicht niedrigen Kreditzinsen verdient.

Wenn man die Funktionen bzw. Dienstleistungen “Kredit” und “Karte” miteinander verknüpft, wie geschehen, kommt es – für einen Verbraucher – zu tragischen Folgen, Kettenreaktionen und Schicksalen, die hinreichend bekannt sind – aber niemals wirklich notwendig waren und sein werden. (Dieses Phänomen ist in Deutschland auch mit einer ebenso unnötigen wie unangenehmen Begleiterscheinung verbunden: Schufa-Einträgen. Aber auch das ist bekannt.)

Die positive Botschaft ist jedoch, dass der Mensch es gelegentlich schafft, seine Fähigkeit zu lernen auch zu seinem Vorteil zu nutzen. Das demonstrieren auch jene internationalen Firmen, deren Namen bis heute noch mit dem Wort “Kreditkarte” in Verbindung gebracht wird. Seit mehreren Jahren bereits bieten sie auch das alleinige Produkt der “Karte” an.

Auch mit europäischen Banken bestehen Verträge über den Kartenvertrieb und so können Kunden diese Zahlungsmittel dort erwerben, ein entsprechendes Konto aus eigenen Beständen immer wieder “aufladen” und mit der sogenannten “Prepaid”-Karte der eigentlichen, oben erwähnten, Idee des Verbraucherschutzes zu folgen. Und beim Zahlen immer im Guthabenbereich bleiben. Allerdings: Man vergleiche, zu welchen Einmal-Preisen verschiedene Banken dieses Produkt an den Endkunden abgeben. Auch da gibt es willkürliche Unterschiede, man wähle einfach den günstigsten Preis – auch den einer ausländischen Bank.

(Quelle)

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One Comment »

  • Oliver Gehrmann said:

    Liebes Team von vedix.de,

    wir veranstalten auch dieses Jahr wieder einen Finance Blog of the Year Contest, in dem es darum geht, den besten Finanzblog zu küren. Selbstverständlich würden wir uns sehr freuen, wenn auch euer Blog erneut dabei wäre!

    Alle Informationen zum Wettbewerb findet ihr auf: http://www.smava-blog.de/2010/01/25/finance-blog-of-the-year-2010/

    Viele Grüße,

    Oliver Gehrmann

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