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Parex-Krise – Sparer bangen um Geldanlage

12 November 2008 kein Kommentar

Annähernd 7.000 Kunden hat die Parex Bank in Deutschland, von denen nun viele in Sorge um ihre Geldanlage sind, da der lettische Staat das Geldinstitut übernommen hat.

Von Ivars Godmanis, Ministerpräsident Lettland, wurde dieser Schritt als nötig bezeichnet, um eine Insolvenz der Parex Bank zu verhindern. Von der Chefin der deutschen Zeigstellen wurde versichert, dass die Geldeinlagen nicht gefährdet seien, da auch die Parex Bank Mitglied des Einlagensicherungsfonds in Deutschland ist.

Die Parex Bank ist das zweitgrößte Geldinstitut Lettlands mit ca. 4,3 Milliarden Euro, die sie verwaltet. Der Staat Lettland hält nun Anteile an der Bank von 51 Prozent und 34 Prozent die Hipoteku Bank, ein staatliches Geldinstitut.

Noch zu Beginn des Jahres machte die Parex Bank mit ihren attraktiven Zinsen für Tages- und Festgeld von sich reden. Von Seiten der Geschäftsführung wurde aber betont, dass die Bank ihre Arbeit ganz normal fortsetzt. Signe Kalnina, Geschäftsführerin der Parex Bank Deutschland, dazu: „Hauptsache ist, dass alle Einlagen bei uns garantiert sind.“

Auch die Parex Bank hat eine Registrierung bei der Finanzaufsicht Deutschlands, der BaFin. Eine Kontrolle der Geschäfte erfolgt aber letztendlich in Lettland. Von hier wird auch die Einlagensicherung gewährleistet. Jeder Kunde ist demnach mit 50.000,- EUR abgesichert. Durch den deutschen Einlagensicherungsfonds ist jeder Kunde mit 1,5 Millionen Euro abgesichert. (Quelle)

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