Category Archives: Spartipps im Alltag

Der PC streikt? Man spare sich den Notdienst!

Computer können immer streiken. Da man das weiß, speichert man ja auch alle Dateien online ab, die man braucht. Entweder schickt man sie sich stets in die eigene E-Mail-Box mit endlosem Fassungsvermögen oder man hat ein kostenloses Nutzerkonto bei bzw. etwas Ähnlichem. Oder man hat eine USB-Festplatte. Außerdem hat man ja für diese „Streikfälle“ des Hauptarbeitsrechners sich einmal einen älteren Ersatzlaptop geholt, für 50 bis 100 Euro, gebraucht, von privat, sodass man online an seine Daten kommt und tatsächlich noch am Wochenende die Diplomarbeit zu Ende schreibt oder woran man sonst gerade arbeitete. Im Zweifel hat man dann vielleicht eine Seite verloren, aber beileibe nicht alles.

Dann weiß man ebenfalls, dass der Hauptcomputer, der dann an jenem Samstagabend ausfällt, möglicherweise noch innerhalb der letzten zwei Jahre erst gekauft worden war. Ist dies so, fällt alles, was an Reparaturen anfällt, genau in die Garantieleistung des Herstellers, sodass man ganz gemächlich bis Montag damit warten kann. Ein PC-Notdienst ist eigentlich völlig unnötig – noch dazu nehmen sie Wochenendzuschlag. Dennoch: Was wäre bei einem PC-Notdienst zu beachten?

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Die Fahrtstrecke sollte kurz sein. Es gilt also, das Telefonbuch etwas gründlicher zu bemühen und eine Firma wirklich in der Nähe zu finden: 20 Euro Fahrtpauschale wäre marktgerecht. Im Telefongespräch den Stundenpreis ausmachen (üblich: 50 Euro). Der „gute“ Notdienst fragt ab: Marke, Hersteller, Betriebssystem, Fehlermeldung etc. und schlägt vor, man möge selbst eben vorbeikommen, um die Fahrtkosten zu sparen. Man möge bei der Reparatur unbedingt zusehen und sich die Arbeit erklären lassen, werden Teile ausgewechselt, behalte man die originalen. Schafft der Techniker nicht, den Computer zu reparieren, entstehen keine Kosten. Arbeitsrechtlich wäre das nämlich ein „Werkvertrag“, dessen Erfüllung, aber nicht dessen Bemühungen von Bedeutung sind.

Wieder nur ein Bankentrick – aber doch bestenfalls ins Leere gehend

Einen Kredit aufzunehmen heißt zugleich, nicht zu wissen, ob man diesen jemals zurückzahlen können wird. Banken geben bei dieser Gelegenheit vor, genau dies einzuberechnen. Und verwandeln sich blitzschnell in Versicherungsvertreter. Eine Restschuldversicherung sei die Lösung gegen Krankheit, Arbeitslosigkeit, Todesfall.

Jedoch: Gegen Verdiensteinschränkungen durch Krankheit bzw. Arbeitslosigkeit hilft in jedem Falle der Pfändungsfreibetrag in Höhe von 980,– Euro im Monat, bei dem eigenen Todesfall ist entweder ohnehin nichts zu holen bzw. die Erben müssten dann sehen, ob sie die verbleibende Summe weiterhin ratenweise weiterzahlen oder das Erbe ausschlagen. Weiterhin: Manche Kreditnehmer sind bereits (zum Schutze ihrer Familie) leben-, unfall- oder risikoversichert. Dann würde auf diesem Wege auch für etwaige Kreditausstände gesorgt sein. Vom deutschen Gesetzgeber ist eine Restschuldversicherung nicht vorgesehen, es handelt sich hier um einen eigenen Versicherungsvertrag, der dann – zusätzlich – im Gesamten ein- bis dreitausend Euro mehr kostet.

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Von Banken, Krediten und Täuschungen der Branche ist im Allgemeinen hier immer wieder die Rede: Doch diesmal soll noch auf den übergeordneten Zusammenhang verwiesen werden. Es handelt sich hier schlicht und ergreifend um das eigene, tägliche, individuelle Nachdenken über Lebenskonzepte. Wenn ich einen Kredit brauche, nehme ich keine Versicherung. Wenn ich mit dem Vorsatz, einen Fernseher zu kaufen, in ein Geschäft hineingehe, nehme ich nicht noch das „extragünstige“ Fernsehkommödchen, was in dieser Form „nur heute da ist“ und was „alle möglichen Geräte“ nahezu „unsichtbar verschwinden“ lässt. Wenn ich mit dem Vorsatz, zu tanken, an eine Tankstelle fahre, nehme ich nicht noch eben … (usw.). Ein Verbraucher sei nicht ein formloses, biegsames, impulsorientiertes Wesen, sondern ein Mensch, der sich nur Art und Menge von dem besorgt, über dessen Sinn und Nutzen in seinem Leben er sich bereits vorher länger, verantwortungsbewusst und ausführlich Gedanken gemacht hat. http://www.biallo.de/finanzen/Kredite/ratenkredit-kostenfalle-restschuldversicherung-print.php

Bitte belohnen Sie sich!

Jeder Mensch folgt Instinkten. In der Tat, jede Entscheidung, die ein Mensch fällt, ist in erster Linie gefühlsbetont. Genauer gesagt: Wir entscheiden uns stets für eine Option, von der wir annehmen, dass wir daraufhin ein angenehmes Gefühl erfahren. Das limbische System reagiert viel schneller als die Vernunft – hier legt der menschliche Organismus all die Informationen ab, die an schöne Gefühle erinnern. An Spannung, Vorfreude, Belohnung. Entscheidungen dieser Art werden – so arbeitet die Biologie – auch blitzschnell getroffen, damit nicht langwierige Überlegungen etwa so lange eine Belohnung verzögern, bis sie denn unerreichbar wäre. Der Mensch entscheidet also zuerst. (Dann erst – weit im Nachhinein, begründet er bzw. nimmt alle Logik beisammen, um sein vorheriges Handeln zu rechtfertigen.)

Informationen über Schönes können auch Versprechen sein, keinen Nachteil zu haben, keine Wut zu fühlen, keinen Schmerz zu spüren. Das können Worte und Abbildungen sein, die uns auf Ruhe, Richtigkeit oder Rabattaktionen hinweisen. Hohe Preise tun weh – und Rabatte steigern den persönlichen Gewinn, so mag zum Beispiel eine dieser im Nucleus Limbus (dem Belohnungszentrum im Gehirn) gespeicherten Informationen lauten.

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Menschen, so wird gesagt, können lernfähig sein. Hier wäre eine Chance: Wenn man z. B. das Wort „Rabatte“ aus seinem Belohnungszentrum streicht, wird man bei den nächsten (gefühlsgesteuerten) Kaufentscheidungen viel gelassener sein können. Vorher-Nachher-Preisschilder sind Unsinn. Entweder gab es den „Vorher-Preis“ nie oder nur einen Tag lang, bevor das Schild dort hing. Sie sind sogar strafbar. Der Händler verstößt hier gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, § 16, indem er „durch unwahre Angaben irreführend wirbt“ und kann „mit bis zu 2 Jahren“ bestraft werden. Das gilt auch, wenn der Viererpack, angeblich um 20 Prozent heruntergesetzt, am Tag vorher noch billiger war. Die Belohnung besteht nun darin, den Gegner zu durchschauen. Auch etwas Schönes.

Quelle: http://www.hr-online.de/website/tools/printsite.jsp?key=standard_document_38720831&rubrik=3642&srubrik=1991&ivw=rubriken%2Fratgeber%2FRecht_Finanzen%2Fstandard_document_38720831

Die Bahn bittet zahlend um Verständnis

Fluchen half nie, Geduld manchmal, aber letzten Endes kennt jeder diese Situation, an einem Zwischenbahnhof gefangen gehalten zu werden, wo es nicht einmal einen ordentlichen Kiosk gibt. Die Zeit blieb stehen genauso wie der Zug, auf den man wartete. Nur trennten von ihm 150 km – als Lebenszeichen hatte es zumindest vorhin noch müde über den Bahnsteig gehallt, dass die „sehr geehrten Fahrgäste“ doch sicher „Verständnis“ und einen „angenehmen Aufenthalt“ haben würden, weil genau heute und genau jetzt der sonst so tapfere Regionalzug gerade in irgendwelche Querelen geraten sei. Und man selbst nun gleich mit.

Doch inzwischen haben sich die Zeiten etwas geändert: Die Bahn hört hin und zahlt bar oder überweist – in jedem Fall bei Verspätungen wegen Schnee, Eis oder Bahnverschulden und zwar mit folgenden Regelungen: Eine Stunde warten: Man erhält 25 Prozent des Fahrpreises zurück. Zwei Stunden warten: 50 Prozent. Wurzeln schlagen: Die Bahn zahlt das Hotel. Zumindest einmal. Für Zeitkarten werden bei Verspätungen – wie lange auch immer diese sich hinziehen würden – höchstens 25 Prozent des Fahrkartenwertes erstattet. Geht es hierbei um Wochenendtarif, Länder-Tickets, oder Nahverkehr, gibt es immerhin 1,50 Euro. Eine Möglichkeit gibt es sogar für den dann nicht mehr verärgerten, sehr geehrten Fahrgast, den gesamten Fahrpreis wiederzubekommen: wenn man nämlich gar nicht fährt, weil man schon mehr als eine Stunde auf den ersten Zug gewartet hatte. Alternativ funktioniert hier auch der Umtausch: Bei dem gleichen Ziel kann man für einen anderen Tag, eine andere Zeit, eine andere Strecke buchen, ohne dazuzubezahlen. Wer Zeit hat, drucke ein Formular aus auf der Seite . de/fahrgastrechte. Ist aber nicht wichtig. Persönlich gibt es das Geld auch gegen die Fahrkarte sofort zurück.

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Quelle: http://www.n-tv.de/ratgeber/steuernrecht/Wann-zahlt-die-Bahn-article726372.html

Wer verkauft, berät nicht

Die alleinige Aufgabe eines Verkäufers ist es, einen Kunden zum Zahlen einer Geldsumme zu veranlassen. Mehr nicht. Davon lebt er schließlich. Was als „Gegenleistung“ für den Kunden bezeichnet wird, lädt man dann durch Verkäuferrhetorik mit positiver Bedeutung auf – obgleich dem gesunden Menschenverstand klar ist, dass kein Produkt der Welt nur Vorteile haben kann. Verkäufer ist Verkäufer – gleichgültig, ob es sich um Kühlschränke, Gebrauchtwagen, Fernseher oder – eben Kredite handelt und dies gilt nicht weniger bei Sparanlagen.

Mit anderen Worten: Es gehört zum völlig natürlichen Verlauf funktional strukturierter Kommunikation, dass ein Bankkunde von einem Bankangestellten über ein jedes Bankprodukt nur einen winzigen, nämlich den ausnahmslos motivierenden und vorteilhaften Bruchteil an Informationen erhält. Genauso wie Verkäufer im Allgemeinen keine Verbraucherberater sind, sind Bankmitarbeiter keine Anlageberater (selbst die Rhetorik eines Kundengesprächs ist ohne Umschweife in ihrer Tendenz erkennbar), sondern es geht ihnen um das Erzielen ihrer Provision, die sie für Kredit oder Fonds oder Dispositionsrahmen erhalten. In ihrer Bitte an die Banken um Menschlichkeit in Form einer standardisierten Produktinformation inklusive Risikohinweis glaubt auch Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) nicht wirklich an eine ernsthafte Kenntnisnahme – dies würde nämlich dem Verlauf oben erwähnter Kommunikationsprinzipien widersprechen. Genauso wenig wie die Deutsche Bank und die ING-DiBa es in ihren daraufhin gedruckten Informationsblättern an tendenziell behafteter Rhetorik (s.o.) fehlen lassen.

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Fazit für den Kunden: Neutrale, nicht gewinnorientierte Beratung im Vorfeld nützt ungemein. Das Ziel: Genau zu wissen, was man kaufen möchte und dies noch unter Ironisierung dessen eigener Rhetorik dem Verkäufer zu vermitteln. Der Vorteil: Jeder Fernsehkauf, Kreditabschluss oder Gebrauchtwagenkauf dauert keine zehn Minuten mehr. Weil alles, was mehr an Zeit notwendig gewesen war, vorher bereits wertfrei und umfassend im Gespräch mit dem Gegenüber bei der Verbraucherzentrale investiert wurde.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/finanzen/122/503346/text/

Last-Minute-Reise: Nicht immer billig

Vor vermeintlichen Billigangeboten sollten sich Verbraucher nicht blenden lassen, denn nicht immer ist ein Last-Minute-Angebot auch wirklich ein Schnäppchen. Wer wirklich preiswert reisen will, sollten einen Preisvergleich nicht scheuen. Als „Superangebote“ werden nämlich durchaus auch Reisen zu Katalogpreisen verkauft.

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Autofahrer – 5 Tipps zum Sprit sparen

Besonders in der Ferienzeit steigen die Benzinpreise enorm an und sorgen für großen Unmut bei den Autofahrern. Weltonline.de hat einige wichtige Informationen zum Sprit sparen gegeben:

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Kunden brauchen höhere Gaspreise nicht zu zahlen

Gemäß einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofes müssen Verbraucher nicht zwingend immer eine Preisanhebung der Versorgung mit Gas hinnehmen.

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Leichte Strom-Preissenkung bei Vattenfall

Wie die Berliner Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, senkt der drittgrößte Stromkonzern Deutschlands seine Preise um durchschnittlich 1,7 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2008. Weiterhin kündigte der Vorstandschef Tuoma Hatakka eine Preisgarantie bis Ende 2008 an.

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FINANZtest: Ökostrom von Lichtblick Tchibo vermittelt grünen Strom

Tchibo vermittelt derzeit unter dem Motto „Starten Sie grün ins neue Jahr“ Ökostrom von Lichtblick.

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