Restschuldversicherungen oft zu teuer

Eine Absicherung eines Ratenkredits oder einer Baufinanzierung mit einer Restschuldversicherung sollte gut durchdacht werden, da oft Kreditnehmer auf Offerten hereinfallen, welche letztendlich für diese sehr teuer werden können. Gemäß Bund der Versicherten (BdV) sollte sich jeder Interessierte diese Angebote genauestens „mit dem Taschenrechner anschauen“.

Thorsten Rudnik, BdV-Vorstandsmitglied, informierte, dass es häufig Ärger gäbe, da die Kosten im Vorfeld nicht oder nur ungenau beziffert, häufig sogar verschleiert würden. Dagegen hält Thorsten Rudnik eine Restschuldversicherung im Todesfall des Kreditnehmers für durchaus sinnvoll, da die fehlende Absicherung einer Haus- oder Wohnungsfinanzierung den finanziellen Ruin für Hinterbliebene bedeuten kann. Oftmals werden jedoch Kreditverträge unerlaubt an den Abschluss einer Restschuldversicherung gebunden, die Versicherungskosten aber nicht in den Effektivzins eingerechnet. Dadurch werden die Kredite dann sehr teuer.

Der BdV empfiehlt daher vorab immer zu prüfen, ob eine bereits vorhandene Versicherung als Absicherung genutzt werden kann. Sollte eine Restschuldversicherung nötig werden, sind mehrere Angebot zu prüfen. Hierbei ist ganz wichtig, dass alle Kosten dargestellt werden. Thorsten Rudnik erklärte weiterhin, dass Versicherungsgesellschaften meist günstigere Angebot haben, als Banken oder Geldinstitute mit ihren Kooperationspartnern. via yahoo.com

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