Erstattung von Steuern und Gebühren auch bei Billigfliegern

Wie die Berliner Zeitung in ihrer Ausgabe vom 17. Juli 2007 berichtete, erstatten die Billig-Airlines bei nicht angetretenen Flügen die bezahlten Steuern und Flughafengebühren meist nicht. Dazu wären sie aber eigentlich verpflichtet, da die Leistung nicht erbracht wurde.

Sein Geld bekommt nur der Kunde zurück, der dies auch schriftlich beantragt. Genau diese Vorgehensweise wird von Verbraucherschützern kritisiert, da eine Erstattung eigentlich auf Eigeninitiative der jeweiligen Fluggesellschaften erfolgen müsste.

Karin Goldbeck von der Verbraucherzentrale Niedersachsen rät daher Betroffenen, diese Gelder schriftlich und parallel dazu per eMail zurückzufordern. Von Rückforderungen per Telefon rät sie dagegen ab, da bis zu 99 Cent pro Gesprächsminute bei einigen Airlines anfallen.

Da trotzdem nicht immer auf die Rückforderung reagiert wird empfiehlt Karin Goldbeck, hartnäckig zu bleiben und immer wieder zu mahnen.