GmbH-Reform – Besonders Existenzgründer profitieren von "Mini-GmbH"

In den Bereich des Themas GmbH-Reform ist Bewegung gekommen. Bundsjustizministerin Zypries ist der Ansicht, die GmbH sei jetzt eine moderne, schlanke Rechtsreform für den Mittelstand.

Einige Verbesserungen sind tatsächlich zu erwarten. So müssen nur 10000 Euro statt 25000 Euro Einlage bei Gründung geleistet werden. Bei jedem einzelnen Geschäftsanteil haben sich die vorgeschriebenen 100 Euro auf 1 Euro reduziert.

Wer bei Gründung keine 10000 Euro Einlage aufbringen kann, hat außerdem die Möglichkeit eine Mini-GmbH zu gründen. Diese Form der GmbH stellt eine Unternehmergesellschaft dar, die kein Mindestkapital erfordert. Dabei müssen jedoch Gewinne so lange thesauriert werden, bis der Betrag der Mindesteinlage erreicht wird.

Bei Standardgründungen mit Bareinlage bei höchstens drei Gründern kann von einem Mustergesellschaftsvertrag profitiert werden, da die Einschaltung eines Notars nicht nötig ist. Außerdem existiert ein Muster für die Handelsregisteranmeldungen. Auch wenn noch behördliche Genehmigung fehlen, kann eine GmbH schon starten. Der Steuersatz sinkt ab dem Jahre 2008 von 40 Prozent auf 30 Prozent. Allerdings ist noch nicht abschließend geklärt, wann genau die Reform in Kraft tritt. Zur Zeit geht man von Ende 2007 aus. Nähere Informationen im Internet unter

    http://www.bmj.bund.de
    Übersicht über alle Änderungen auf einem Blick

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