Studium-Finanzierung: Das Studienbeitragsdarlehen

Mit dem Inkrafttreten der allgemeinen Studiengebühren zum Sommersemester 07 steigt die finanzielle Belastung für viele Studierende weiter an. Neben den bereits seit längerer Zeit etablierten Modellen der Förderung, dem BaföG und dem Bildungskredit, wurde nun zusätzlich das sogenannte „Studienbeitragsdarlehen“ eingeführt, um auch sozial schwachen Studenten die Finanzierung der Studienbeiträge zu ermöglichen.

Das Studienbeitragsdarlehen ist dabei eine Art zinsgünstiger Kredit: Während des Studiums fallen keine Studiengebühren an; diese müssen erst nach dem Ende des Studiums verzinst zurückgezahlt werden. Die konkreten Rahmenbedingungen für das Darlehen wie Förderungsdauer und Altersgrenze fallen dabei je nach Bundesland durchaus unterschiedlich aus.

Auch wenn das Darlehen normalerweise günstiger als ein Konsumentenkredit oder ein Studenten Kredit realisiert werden kann, müssen die ehemaligen Studenten dennoch mit einer gewissen Summer an Schulden ins Berufsleben starten. BaföG Empfänger haben dabei jedoch zusätzlich die Chance, die angesammelten Schulden aus dem BaföG mit dem Studienbeitragsdarlehen „zusammenzulegen“. Dabei existiert häufig eine Schuldenobergrenze: Wer den BaföG Höchstsatz bezieht, bekommt damit unter Umständen die Studiengebühren zum Teil oder sogar vollständig erlassen.

Weiterführende Informationen findet man im Internet. Zu den Themen Studenten Girokonto sowie zu Kreditkarten im allgemeinen bietet die Webseite circus-sociale.de einige Informationen.

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