Kinderversicherungen beim Discounter – Verbraucherzentrale rät davon ab

Demnächst will die Rewe-Gruppe in Zusammenarbeit mit der ARAG-Versicherung in einem Teil der Penny-Märkte eine Kinder-Schutz-Versicherung anbieten. Diese beinhaltet eine Unfallversicherung in Kombination mit einer Mini-Rechtsschutzversicherung.

Die Verbraucherschutzzentrale Rheinland-Pfalz rät vor solchen Verträgen ab, da beide Vertragsteile nur keinen ausreichenden Schutz böten. Die Beitragssätze seien zwar nicht hoch, doch ist die Versicherungssumme in der Unfallversicherung zu niedrig. Laut Verbraucherschutzzentrale bekäme man schon für einige Euro mehr im Jahr einen deutlich besseren Vertrag, bei dem die Versicherungssumme je nach den Unfallfolgen um bis zu 500 Prozent progressiv steigt. Dies sei umso wichtiger, da bei Unfällen mit Kindern und möglicherweise daraus resultierende Folgeschäden enorme Kosten (z. B. für Umbau) entstehen können.

Bemängelt wird auch, dass vorwiegend in dieser Versicherung nur ein Schutz für Folgen von Gewalttaten geboten wird. Andere übliche Versicherungsleistungen (Vertrags-, Miet- oder Berufsrechtsschutz) werden nur ansatzweise oder gar nicht angeboten. Grundsätzlich ist eine Rechtsschutzversicherung nur sinnvoll, wenn der jeweilige Bedarf vorab geprüft wird. Dies ist aber bei einem Vertragsabschluss in einem Discounter nicht möglich. http://de.news.yahoo.com/ddp/20070928/tbs-kinderversicherungen-beim-discounter-72f22db_1.html

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