Fahrgemeinschaften sind versichert

Um Kosten zu sparen oder aber auch den Bahnstreik zu umgehen, tun sich viele Berufstätige zusammen, um mit einem Auto zur Arbeit zu fahren.

Die Berufsgenossenschaft Druck und Papier, Wiesbaden, wies jetzt darauf hin, dass Personen, die mit anderen gemeinsam zur Arbeitsstätte fahren, bei einem Unfall unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fallen. Zahlreiche Berufspendler sind aufgrund der Bahnstreiks darauf angewiesen, wieder den eigenen Wagen zu nutzen. Wer allerdings dabei eine Fahrgemeinschaft gründet, hat einige Vorteile, denn diese kann unter Umständen weniger kosten als ein Bahnticket. Umwege, die der Fahrer dann machen muss, wenn nicht alle Beteiligten in der selben Firma arbeiten, unterliegen der Versicherung der BG.

Allerdings ist eine gesetzliche Unfallversicherung aller Mitfahrer zwingend erforderlich. Auch wenn die Fahrgemeinschaft nicht regelmäßig ihren Weg antritt, gilt der Versicherungsschutz. Die Fahrgemeinschaft hat auf dem Hinweg wie auch auf dem Rückweg den gleichen Versicherungsschutz, wie er auch für Beschäftigte gilt, die allein zur Arbeitsstätte fahren. Bei einem eventuellen Unfall ist die Berufsgenossenschaft verantwortlich, die medizinische Versorgung, aber auch den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben zu gewährleisten. Außerdem zahlt die Berufsgenossenschaft im Falle einer Arbeitsunfähigkeit das sogenannte Verletztengeld.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen