Gaspreise Erhöhung bis zu 14 Prozent

Schon wieder werden etwa ein Fünftel der Gasversorger ihre Preise erhöhen. Ab März oder April müssen Verbraucher mit bis zu 14 Prozent mehr rechnen, wobei die Preissteigerungen in Sachsen am höchsten sein werden.

Der Branchendienst Verivox berichtet, dass mindestens 142 Versorger von Erdgas zum 1. März bzw. 1. April ihre Gastarife um bis zu 14,1 Prozent anheben.

Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden wird dadurch 85,- EUR Mehrkosten im Jahr finanzieren müssen.

Als Grund für die Erhöhung werden von den Gasversorgern die steigenden Ölpreise angegeben, die diese Unternehmen nun an die Kunden weitergeben.

Die Anhebung der Gaspreise liegt durchschnittlich bei 6,6 Prozent, wobei gemäß Auskunft von Verivox die Abnehmer der Stadtwerke Reichenbach in Sachsen die extremste Tariferhöhung zu verkraften haben. 186,- EUR mehr kostet nunmehr der günstigste Tarif des Anbieters für einen Haushalt mit vier Personen. Bei den Stadtwerken Eichstätt und Gunzenhausen sieht es ähnlich aus. Hier ist von Mehrkosten von 167,- EUR auszugehen. RWE und Westfalen-Weser-Ems erhöhen um 9,5 bis 10,1 Prozent, EnBW um 8,3 Prozent. Verbraucher in Schwerin und Bochum heben ihre Gaspreise um 0,8 bzw. 1,2 Prozent an.

Verbraucherschützer der Verbraucherzentrale Brandenburg hatten vorab bereits Kritik daran geübt, da es Preissenkungen für Gasimporte um 7,4 Prozent gegeben hätte und dass der Ölpreis mit den tatsächlichen Kosten der Gasversorger nicht in Verbindung gebracht werden könne.

Einen Vergleich der Gaspreise ist unter www.verivox.de möglich.

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