Stiftung Warentest rügt Lockangebote bei Tagesgeld

Die Verbraucherschützer haben festgestellt, dass oftmals hinter den angebotenen Zinsen einzelner Banken Hindernisse versteckt sind. Daher empfehlen sie Kunden dringend, das so genannte Kleingedruckte aufmerksam zu lesen.

Angebote von vier Prozent und darüber für das Tagesgeld werden von einer Vielzahl von Banken derzeit angeboten. In der aktuellsten Veröffentlichung der Zeitschrift “Finanztest” wird u. a. berichtet, dass das von der comdirect angepriesene Gewinner-Depot sogar mit Zinsen von sechs Prozent lockt. Allerdings gilt dieses nur für Neukunden mit einer Mindesteinlage von 3.000,- EUR. Der Zinssatz ist auch bis zu einer Höhe von 5.000,- EUR begrenzt und gilt nur für lediglich ein halbes Jahr. Möchte man höhere Beträge anlegen, werden nur Zinsen laut „Finanztest“ von 0,3 bis 0,5 Prozent gezahlt.

Auch Angebote der Postbank fielen hier negativ auf. Beim Quartals-Sparen kann bei einer zeitlich ungünstigen Geldanlage nur ein Zinssatz von 0,5 den Anleger verärgern. Gemäß der Werbung werden aber 4,25 Prozent versprochen. Weiterhin sind auch die Angebote “Dax Sparbuch” und Börsensieger” von Finanztest nicht gut bewertet worden, da beide im Vergleich zu anderen Banken ähnliche Renditen erbringen. Grund dafür seien die explodierenden Kurse an den Börsen.

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