Vorsicht vor Überschuldung

Oft sieht man Offerten, dass die Wohnungsmiete oft genauso teurer, wenn nicht sogar teurer sei, als die Finanzierung einer eigenen Immobilie.

Die günstigen monatlichen Raten mögen diese Aussagen zwar belegen, doch sollte hierbei doch genauer recherchiert werden.

Bei einem Kauf einer Immobilie sind nicht nur die monatlichen Beträge für Tilgung und Zinsen aufzubringen. Es muss in jedem Fall mit eingerechnet werden, dass für die Immobilie auch laufende Kosten (wie z. B. Wohngeld) anfallen. Auch muss eine Instandhaltungsrücklage geschaffen werden. Bei einem neu gebauten Haus muss man mit ca. 2,00 bis 2,50 EUR und für ein altes Haus ca. 2,50 bis 3,50 pro Quadratmeter Wohnfläche rechnen. Dies teilte die Verbraucherzentrale von Mecklenburg/Vorpommern mit. Nicht vergessen werden dürfen auch nicht die Kosten für den Notar, die Grunderwerbssteuer, die Grundbucheintragung und möglicherweise für einen Makler. Hier muss mit ca. 5 bis Prozent des Kaufpreises kalkuliert werden.

Wird der Immobilienkauf zu eng kalkuliert, geraten Hausbesitzer schnell in die Schuldenfalle. Um dies zu vermeiden, sollten nicht mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens für die Immobilienfinanzierung verwendet werden müssen.

Günstiger wird es natürlich, wenn ein gewisses Eigenkapital vorhanden ist. Denn so ist der Betrag, der von einer Bank finanziert wird, nicht so hoch und entsprechend die Zinslast geringer. Gerne kommen die Banken auch bei einem hohen Eigenkapitalanteil mit guten Zinskonditionen dem Käufer entgegen.

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