Krankenkassen – ab 2009 noch höhere Beiträge

Alle Beitragszahler haben sich wohl oder übel damit abgefunden, dass alle ab 2009 höhere Krankenkassenbeiträge zahlen werden müssen. Trotzdem möchten die Krankenkassen noch höhere Sätze sehen.

Schon jetzt ziehen viele Kassen ihre Beiträge an. Beispielsweise erhöht die AOK Baden-Württemberg zum 1. Oktober um 0,6 Prozent ihren Beitragssatz. Damit sind die Versicherten dann mit 15,1 Prozent jeden Monat dabei. Wobei die Beiträge ja hälftig vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezahlt werden. Zusätzlich müssen die Arbeitnehmer aber noch 0,9 Prozent allein tragen.

Die AOK hatte noch im letzten Monat davon gesprochen, dass alle 16 Mitgliedskassen bis zum Januar nächsten Jahres keine weiteren Erhöhungen ihrer Beiträge zu erwarten haben. Begründet wurde die Anhebung auf Grund höherer Ausgaben für stationäre Behandlungen und Arzneimittel.

Ab Januar wird ein einheitlicher Satz für alle Versicherten mit dem Gesundheitsfonds eingeführt. Vorerst hatte man mit 15 Prozent gerechnet, nun wird bereits wegen der höheren Honorare für Ärzte und für die höheren Mittel für die Krankenhäuser mit 16 Prozent ausgegangen.

Jürgen Wasem (Gesundheitsökonom) äußerte sich gegenüber dem “Tagesspiegel” am Montag so: „Alles unter 15,5 Prozent käme mir sehr spanisch vor. Das wäre dann kein gerechneter Beitragssatz, sondern ein politischer, bei dem man uns schon sehr genau sagen müsste, wie er zustande gekommen ist.“

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