Preiserhöhungen – Bahnfahren wird teurer

Die Deutsche Bahn hebt zum 14. Dezember diesen Jahres ihre Tarife um 3,9 Prozent an. Allerdings gibt es in verschiedenen Städten unterschiedliche Erhöhungen. Besonders m Ostteil Deutschlands sowie im Regionalverkehr steigen die Preise besonders stark.

Begründet wurde die Preiserhöhung durch die höheren Kosten für Energie und Personal. Es wurde dabei aber auch auf Preiserhöhungen z. B. bei Fluggesellschaften von etwa 11 Prozent hingewiesen. Auch Autofahrer müssten etwa 15 Prozent mehr Kosten aufwenden. Für Kunden, die eine Bahncard hätten, würde sich die Preiserhöhung nur mäßig auswirken.

WELT ONLINE hat 37 Fernverkehrsbahnhöfe miteinander verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass jede dritte Zugverbindung um bis zu vier Prozent teurer wird. Auf 34 Zugverbindungen müssen Kunden sogar über sechs Prozent mehr zahlen. Am teuersten wird eine Zugfahrt von Regensburg nach Saarbrücken. Von ursprünglich 88,- EUR klettert der Preis jetzt auf 97,- EUR (plus 9,1 Prozent). Für eine Fahrt von Kassel nach Leipzig werden 53,- EUR fällig, vorher 49,- EUR (plus 8,2 Prozent).

Es zeigte sich bei der Untersuchung auch, dass die Nahverkehrsstrecken überdurchschnittliche Preiserhöhungen erhielten. Eine Fahrt von Dresden nach Chemnitz mit dem Regionalzug kostete bislang 12,40 EUR, zukünftig 13,30 EUR (plus 7,3 Prozent). Die Verbindung Kiel/Rostock kostet 1,90 EUR mehr (plus 6,9 Prozent).

Besonders viele Erhöhungen gibt es in den neuen Bundesländern. Hier werden 12 Nahverkehrsverbindungen ab 14. Dezember teurer.

Auch weitere Preiserhöhungen müssen die Bahnkunden verkraften: So wird das Schöne-Wochenende-Ticket zwei Euro teurer, Anhebung der Ländertickets um einen Euro, Bahncard durchschnittliche Erhöhung um 3,6 Prozent. Für die Bahncard zweite Klasse werden dann 57,- EUR fällig, vorher 55,- EUR, Bahncard erste Klasse vorher 110,- EUR, ab 14. Dezember 114,- EUR. Die Bahncard 50 wird 5,- EUR (zweite Klasse) bzw. 10,- EUR (erste Klasse) teuer.

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