Höhere Kosten für Privatpatienten bei Zahnbehandlungen

Die privaten Krankenversicherungen erwarten eine deutlich höhere Kostenbelastung für ihre Versicherten von gut zehn Prozent. Dies prognostiziert zumindest Günter Dibbern, Vizechef PKV-Verband.

Als Grund dafür wurde die neue Gebührenordnung benannt, die für Zahnbehandlungen als Gesetzentwurf vorliegt. Vom Verband wurde kritisiert, dass die privaten Krankenkassen eine überdurchschnittliche Kostensteigerung im Gegensatz zu den gesetzlichen Krankenkassen hinnehmen mussten. Insofern wird auch keinerlei Bedarf gesehen, für privat Versicherte die Leistungen für eine Zahnbehandlung weiter anzuheben.

Ursprünglich sollte für die Privatpatienten der Satz eines gesetzlich Versicherten zuzüglich fünf Prozent gezahlt werden. Für eine höhere Vergütung könne nur eine Vereinbarung mit dem jeweiligen Patienten gelten.

Sowohl die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung als auch die Bundeszahnärztekammer lehnen diese neue Gebührenordnung ab. Es wurde gewarnt, dass die Zahnärzte hierdurch mehr arbeiten müssten, um das gleiche Einkommen zu erzielen, ansonsten hätten sie mit einem Einkommensverlust von etwa 2,5 Prozent zu rechnen. Auch wurde kritisiert, dass durch diese Gebührenordnung die private Krankenversicherung der gesetzlichen angeglichen wird.

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