Wohn-Riester: Abschluss sollte gut überlegt werden

Von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen aus Düsseldorf wird geraten, Abschlüsse von den neuen „Wohn-Riester“-Verträgen gut zu überlegen und die Angebote sorgsam zu prüfen. Weiterhin wird potentiellen „Häuslebauern“ geraten, besser auf günstigere Angebote zu setzen.

Seit Ende vergangenen Jahres werden auch vom Staat Immobiliendarlehen und Bausparverträge – wenn sie denn zertifiziert wurden – gefördert. Förderfähig waren vorher nur Fonds- und Banksparpläne und Rentenversicherungen.

Wenn man sich für das „Wohn-Riester“ entscheidet, muss man sich an einige Regeln halten, um die staatliche Förderung zu beziehen. So muss beispielsweise die Immobilie selbst genutzt werden. Wird diese veräußert und nicht innerhalb einer vier-Jahres-Frist eine neue Immobilie erworben, muss der Riester-Sparer die gezahlten Fördermittel vollständig zurückzahlen. Weiterhin geben die Verbraucherschützer zu bedenken, dass die Rendite für die bislang erhältlichen Bausparprodukte nicht gut ist. Einzig allein attraktiv sei die Förderung durch den Staat.

Thomas Bieler als Anlageexperte rät: „Wer mit einem Abschluss eines Sparvertrags noch wartet, kann daher der Gewinner sein.“ Bei der bislang noch sehr geringen Auswahl an entsprechenden Darlehen ist es momentan schwer möglich, einen Angebotsvergleich anzustellen.

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