Verträge eines Verstorbenen – Verpflichtungen genau prüfen

Ein Vertrag endet nicht automatisch damit, wenn eine Vertragspartei verstirbt. Aus diesem Grund sind Erben gut beraten, sich umgehend in so einem Fall mit allen vertraglichen Verpflichtungen des Verstorbenen auseinanderzusetzen und gegebenenfalls diese per Kündigung zu beenden. Anderenfalls würden die Erben dann die Kosten tragen müssen.

Dieser Hinweis kommt von der Leipziger Verbraucherzentrale Sachsen. Hierbei werden u. a. als Beispiele etwaige Abonnements, Versicherungen und auch Mitgliedschaften in Vereinen genannt. Als eine gute Methode, bestehende Verträge in Erfahrung zu bringen, hat sich bewährt, die Kontoauszüge hinsichtlich laufender Daueraufträge und Einzugsermächtigungen durchzusehen.

Entsprechende Unternehmen sollten dann umgehend informiert werden. Erben müssen in den Fällen Kündigungen der Verträge aussprechen, wenn in diesen keine Regelungen bei einem Todesfall vereinbart wurden. Die Widerrufsbelehrung ist auch besonders aufmerksam zu prüfen. Ist sie nicht korrekt erfolgt, kann nämlich auch nach einem längeren Zeitraum noch ein Vertrag widerrufen werden.http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Themenwelten/Wirtschaft/Wirtschaft-News/Artikel,-Tod-beendet-Vertraege-nicht-Verpflichtungen-pruefen-_arid,1503146_regid,2_puid,2_pageid,7817.html

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