Unfallversicherung – Verletzungen sofort anzeigen

Das Oberlandesgericht Köln hat ein Urteil gefällt, wonach der Versicherungsschutz bei einer privaten Unfallversicherung verloren ging, weil der Schaden nicht sofort gemeldet wurde. Von diesem Urteil berichtete das Fachblatt „Recht und Schaden“.

Dem Versicherer ist es hiernach gestattet, wenn der Versicherte nicht unverzüglich eine Schadensanzeige übermittelt und dann grob fahrlässiges Verhalten zu unterstellen.

Kläger war ein Mann. Dieser hatte durch einen Verkehrsunfall im Bereich der Halswirbel Schmerzen. Er wurde ärztlich behandelt, informierte seine Versicherung allerdings nicht über diesen Sachverhalt. Erst nach elf Monaten zeigte er den Schaden an. Als Begründung gab er an, dass er erst sicher sein wollte, ob seine Beschwerden mit dem Unfall in Verbindung gebracht werden könnten.

Dies wurde allerdings vom Gericht nicht akzeptiert. Es begründete seine Entscheidung damit, dass ein Versicherer begründet daran Interesse hätte, schnellstmöglich Informationen über Vorkommnisse zu erhalten, die möglicherweise zu einer Schadensregulierung führen könnten. (Aktenzeichen: 20 U 176/07).

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