Vorsicht vor Datenklau am Geldautomaten

Im Rheinland wurden seit jüngster Zeit neue Methoden zur Manipulierung von Geldautomaten entdeckt, um Kontodaten unerlaubt auszuspähen (Skimming 2.0). Selbst Angestellte von Geldinstituten können oftmals dies nicht mehr ohne Weiteres erkennen.

Von der Polizei wurde am Dienstag hiervor gewarnt. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass selbst eine verdeckte Tastatur den Kunden nicht schützen würde, dass seine Geheimzahl nicht entdeckt würde. Die Betrüger befestigen über die eigentliche Tastatur des Automaten eine baugleiche. So kann der Kunde nicht merken, dass seine Geheimzahl abgefangen wurde. Weiterhin werden auch kaum ersichtliche Vorsatzgeräte angebracht, um so auch noch die übrigen Kundendaten zu ermitteln, wenn der Betroffene ihre Karte in den Automaten stecken.

Kriminelle, die so unerlaubt an die Kundendaten herangelangen, können damit eine EC-Karte fälschen. Meist wird dann außerhalb Deutschlands das jeweilige Konto abgeschöpft.

Es wird von Seiten der Polizei empfohlen, einerseits nur gut frequentierte Geldautomaten aufzusuchen und andererseits sehr aufmerksam hinsichtlich eventueller Änderungen am Automaten zu sein. Bevor die EC-Karte in den Automaten geschoben wird ist es gut, verschiedene Zahlenkombinationen einzugeben und auch die Bestätigungstaste mehrfach zu drücken. Dadurch werde es für den Fall, dass es sich um ein manipuliertes Gerät handelt, den Betrügern erschwert, die richtige Geheimzahl zu ermitteln. Trotzdem soll man nicht vergessen, die Tastatur beim Eingeben der PIN abzudecken. Will man die Bankfiliale öffnen, sollte man hierzu eine andere Karte, als wie die zum Geld abheben, benutzen. http://de.news.yahoo.com/26/20090728/twl-datenklau-am-geldautomaten-tter-mit-107395c.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.