Das Aus der Glühbirne – Was Verbraucher beachten müssen

Von der Europäischen Union wurde beschlossen, dass die herkömmliche Glühbirne ab dem 1. September nach und nach durch Strom sparende Leuchtkörper ersetzt werden soll, was letztendlich dem Klimaschutz dienen soll.

Dies vorausschauend haben mehrere Verbraucher in der Vergangenheit schon Einkäufe großer Mengen an den gewohnten Glühbirnen getätigt.
Doch diese gelten als reine Stromfresser, denn lediglich nur 5 Prozent der aufgenommenen Energie werden in Licht umgewandelt. Der größte Teil wird als Wärme abgegeben. Deshalb sollen die Verbraucher künftig komplett über Halogen-, LED- und Leuchtstofflampen ihre Beleuchtung erzeugen.
Ab dem 1. September werden die gebräuchlichen Mattglas- und normalen Glühbirnen, die 100 Watt und mehr Leistung haben, schrittweise vom Markt genommen. Ab 1. September des darauffolgenden Jahres wird dies Glühbirnen über 60 Watt betreffen, ab 2011 Glühbirnen über 40 Watt und ab 2012 normale Glühlampen mit über 10 Watt. Ab 2016 soll dies dann auch den größten Teil von Halogenleuchtkörpern betreffen.
Energiesparlampen erzeugen mit der zugeführten Energie 25 Prozent Licht. Laut Umweltbundesamt beträgt die Einsparung an Strom etwa 80 Prozent. 10.000 Betriebsstunden bringen bei Energiesparlampen eine Einsparung von 49,- bis 177,- EUR. Der Kohlendioxid-Ausstoß wird aber auch erheblich gesenkt. Wenn alle alten Glühbirnen der Privathaushalte ausgewechselt werden, reduziert sich die CO2-Emission pro Jahr um ca. vier Mio. Tonnen.
Eine Energiesparlampe hat eine Lebensdauer von 1.500 bis 15.000 Stunden. Hierbei kommt es auf die Qualität des Produktes an. Werden diese allerdings oft ein- bzw. ausgeschaltet, verringert das die Lebensdauer. Verbrauchern wird empfohlen, bei einem Kauf von Energiesparlampen nach entsprechend robusteren Lampen zu fragen.
Alte Glühbirnen können selbstverständlich weiterhin benutzt werden. Im Handel werden auch die Restbestände noch verkauft, bis die Produktion komplett eingestellt wird. http://www.stern.de/digital/gluehbirne-ade-was-muessen-verbraucher-beachten-1506131.html

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