Absetzbarkeit der Kassenbeiträge geringer als erwartet

Das Blatt „Focus“ berichtete, dass wohl die steuerliche Absetzbarkeit von Beiträgen zur Krankenversicherung nicht so hoch möglich sein wird, wie ursprünglich angenommen. Weiterhin wurde berichtet, dass die Finanzämter nicht die insgesamt gezahlten Beiträge anerkennen werden. Dies betrifft sowohl privat-, als auch gesetzlich Versicherte.

Wenn beispielsweise der Versicherte Anspruch auf eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall hat, werden ihm vier Prozent abgezogen. Werden dem Versicherten Beiträge zurückerstattet, muss er diese nun versteuern.

Bei gesetzlich Versicherten wird die Steuerentlastung ab dem kommenden Jahr automatisch vorgenommen. Versicherte von privaten Krankenkassen werden allerdings in den kommenden Tagen angeschrieben, dass ihr jeweiliger Krankenversicherer die Abrechnung der gezahlten Beiträge auf das Niveau der gesetzlichen Krankenkassen herunterrechnet.

Zusatzleistungen werden nicht berücksichtigt. Hierunter fallen u. a. Kosten für Heilpraktiker, Ein-/Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung, Kranken-/Pflegetagegeld, kieferorthopädische Leistungen, Zahnimplantate). Dies betrifft auch abgeschlossene Tarife für Sportmedizin und Brillen.

Dass die Krankenkassenbeiträge ab 2010 steuerlich abgesetzt werden können, ist dem entsprechenden Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu verdanken. http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Absetzbarkeit-geringer-als-erwartet_aid_785805.html

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