Bundesfinanzhof ändert Kindergeldregelungen bei Beschäftigung

Für junge Leute, die in der Zeit bis zu dem Beginn ihrer Ausbildung, arbeiten gehen, gelten hinsichtlich Anspruch auf Kindergeld neue Regelungen. Allerdings gilt es auch hier bestimmte Höchstwerte nicht zu überschreiten.

Die Regeln für den Kindergeldanspruch wurden vom Bundesfinanzhof (BFH) verändert. Dies gilt für Kinder, die über kurze Zeit berufstätig sind. Hierein zählen Zeiten, in denen auf den Beginn der Ausbildung gewartet wird und in denen das Kind einer Berufstätigkeit in Vollzeit nachgeht.

In dieser Zeit wird weiterhin das Kindergeld gezahlt. Dennoch darf der Jahreshöchstbetrag von 8.004,- EUR Einkommen nicht überschritten werden. Liegt das Einkommen über dem Grenzwert, müssen die Eltern das gesamte Kindergeld zurückzahlen.

Am 28. August 2010 wurde das Urteil vom Bundesfinanzhof veröffentlicht zum Aktenzeichen Az. III R 34/09.

Zuvor wäre es bei einem Kind, was über zehn Monate hinweg monatlich 500,- EUR und noch zwei Monate als Übergangszeit jeweils 2.000,- EUR verdient hätte, zu keiner Kindergeldzahlung für die letzten beiden Monate gekommen. Nach der neuen Regelung würde die Zahlung von Kindergeld komplett entfallen, da der Jahreshöchstwert überschritten wurde. Würde allerdings das Kind über zehn Monate hinweg monatlich 300,- EUR verdienen und in zwei Überbrückungsmonaten je 1.500,- EUR, erhielte es für das komplette Jahr Kindergeld.

http://www.focus.de/finanzen/recht/beschaeftigung-bundesfinanzhof-aendert-regeln-fuers-kindergeld_aid_545176.html

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