Keine höheren Beiträge für Privatversicherte

Der Verband der privaten Krankenversicherungen (PKV) hat erklärt, dass die Privatversicherten nicht von steigenden Beiträgen bedingt durch die Finanzkrise ausgehen brauchen. Volker Leienbach, Chef der PKV, sagte auf Nachfrage den Dortmunder Ruhr Nachrichten, dass die Privaten Krankenkassen im vergangenen Jahr in Höhe von 4,2 Prozent Zinsen erhalten hätten.

Mit diesem Ergebnis sei es keineswegs problematisch, die vorgeschriebene Zinssatzhöhe von 3,5 Prozent auch jetzt zu erreichen. Seinen Ausführungen zufolge lägen „keinerlei Anzeichen“ dafür vor, dass es bei einigen Unternehmen hierbei zu Schwierigkeiten gekommen wäre.

Am Freitag war von der Financial Times Deutschland berichtet worden, dass sich die privat Versicherten auf wesentlich höhere Beiträge einstellen müssten. Grund hierfür wäre die Finanzkrise und die daraus folgenden geringen Marktzinsen.

Private Krankenkassen sind in der Pflicht, Rückstellungen zu bilden und diese zu verzinsen, damit auch die älteren Versicherten. Der Zinssatz muss mindestens 3,5 Prozent betragen.

Das Blatt hatte berichtet, dass auf jeden Fall zehn private Krankenkassen aufgrund der Zinsentwicklung Probleme hätten, diesen vorgeschriebenen Mindestzinssatz zu erwirtschaften.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/43217/Private_Krankenversicherer_Kein_Beitragsanstieg_wegen_Finanzkrise.htm

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