"Berliner Testament" gut prüfen

Um für eine gegenseitige Absicherung im etwaigen Todelfall zu sorgen, wählen viele Ehepaare das „Berliner Testament“ hierfür aus. Wichtig hierbei ist zu wissen, dass nach einem Abschluss keine Änderungen der Erbfolge im Nachhinein möglich sind.

Verstirbt einer der Partner, geht das gesamte Vermögen durch das „Berliner Testament“ an den verbliebenen Partner. Kinder und etwaige sonstige Erben erhalten nichts. Von der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge (DVEV) aus Angelbachtal bei Heidelberg wird hierzu informiert und gewarnt.

Voraussetzung für das „Berliner Testament“ ist, das die sonstigen berechtigten Erben auf ihren Pflichtanteil verzichten. Verstirbt auch der zweite Ehepartner, werden sie dann Schlusserben. Von der DVEV wird erläutert, dass dann auch der hinterbliebene Partner an die Regelungen zwingend gebunden ist. Dabei spielt keine Rolle, ob sich möglicherweise das Verhältnis zu den Kindern negativ verändert hat.

Als nachteilig wird darüber hinaus informiert, dass das „Berliner Testament“ die daraus hervorgehenden Erben unter Umständen zweimal erbschaftssteuerpflichtig macht. Dies fällt einmal an, wenn ein Partner verstirbt und zum zweiten Mal, wenn auch dieser verstirbt und das Erbe an die Kinder geht. Daher wird diese Testamentsform Personen, die ein größeres Vermögen haben, nicht empfohlen. Es wird geraten, schon bei dem Ableben des ersten Partners eine Regelung herbeizuführen, dass das gesamte Vermögen bzw. der größte Teil davon an die Schlusserben geht. So können außerdem die den Kindern zustehenden Freibeträge ausgeschöpft werden.

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1289548593037

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