Renteninformationen genau prüfen

Einmal jährlich gehen den Versicherten die Informationen über ihren Rentenversicherungsverlauf zu. Experten raten allerdings dazu, diese Aufstellungen sehr genau zu kontrollieren, da oftmals Versicherungszeiten nicht aufgeführt werden. In diesen Fällen würde sich das negativ auf die spätere Rentenhöhe auswirken. So fehlen sehr oft die Zeiten, in denen eine Schule besucht, eine Ausbildung absolviert oder auch die für die Betreuung von Kindern investiert wurde. Dies betrifft insbesondere Bürger aus der ehemaligen DDR.

In den Renteninformationen stehen die Zeiten, die für die Berechnung der späteren Rente herangezogen werden. Aber diese sind oftmals lückenhaft oder fehlerhaft. Deshalb ist es sehr wichtig, dass hier sorgfältig kontrolliert wird.

Mit der kostenfreien „Kontenklärung“ können etwaige Lücken geschlossen werden. Hierzu sollte man sich an die Rentenversicherung oder an einen Versicherungsberater wenden. Unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de kann dieses Formular heruntergeladen werden. Auch per Telefon (kostenfrei unter 0800/1000 4800 begin_of_the_skype_highlighting 0800/1000 4800 end_of_the_skype_highlighting) können Informationen eingeholt werden. Hierzu sollte unbedingt die Sozialversicherungsnummer griffbereit sein. Das Rentenkonto kann bis zum Eintritt in das Rentenalter korrigiert werden.

Wenn Zeiten fehlen, müssen sie durch entsprechende Belege nachgewiesen werden. Es ist zwar mühevoll, dies nachzuvollziehen, ist aber empfehlenswert. Wurde eine Ausbildungsstelle gesucht, kann auch diese Zeit gemeldet werden.

Wurde Kindererziehungszeiten in Anspruch genommen, müssen diese auch im Versicherungsverlauf erscheinen. Kinder, die vor 1991 geboren wurden, werden mit einem Jahr berücksichtigt, danach mit drei Jahren.

27,- EUR macht dieses Jahr in der späteren Rentenhöhe aus (alte Bundesländer). Für die neuen gelten 24,- EUR. Werden drei Jahre angerechnet, können hier durchaus 81,- EUR möglich sein. Wurde das Kind bis zum 10. Lebensjahr zu Hause betreut, sind auch diese Zeiten nachmeldbar.

Die ehemaligen DDR-Bürger müssen sich mit einer etwaigen Kontenklärung beeilen. Nur noch bis Ende 2011 werden die Lohnunterlagen aufbewahrt, da die Frist hierfür dann abläuft.

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